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Grafen von (Blies-) Castel:

Der Stammsitz dieses Grafengeschlechts aus dem Westrich, wie der deutsch redende Theil des Vogesenlandes genannt wird, ist Burg und Staedtchen Bliescastel bei Zweibruecken in der heutigen Bayerischen Rheinpfalz, welches Besitzthum im Jahre 960 von Koenig Otto I dem Bisthum Metz geschenkt wurde.

Urkundlich erscheint ein 1098 comes Godefridus de Kastele, ferner 1157 Volmarus comes de Castele und derselbe 1158 und 1161 noch mehrere Male, als Zeuge in seiner Eigenschaft als Vogt zu Partenheim. Im Jahre 1162 kommt er als Folmarus comes de Castris und 1180 als Folmarus comes de Castello mit seinen Soehnen Folmarus und Hugo vor.

Als den Stammvater des Geschlechts bezeichnet man den im Jahre 982 lebenden Folmar Grafen von Lueneville, Castel und Saarburg. Der maennliche Stamm dieses aeltesten Hauses erlosch mit Johann Grafen von Castel, welcher um 1237 starb. Eine seiner Schwestern, Elisabeth, heirathete um 1270 Reinald Herrn zu Bitsch und Stenay (juengeren Sohn Friedrichs II Herzogs von Lothringen), welcher sich Graf von Castel nannte, aber das Lothringische Wappen mit fuenflaetzigem Turnierkragen weiterfuehrte. Nach dessen im J. 1274 erfolgten kinderlosen Tode gingen Bliescastel, Puettlingen, Bernkastel und Hunolstein an den Gemahl der Loretta, einer juengeren Schwester Elisabeths, naemlich den Grafen Heinrich von Salm ueber, welcher im J. 1284 Bliescastel an den Bischof Bernhard von Metz verkaufte. - (Weiteres kann bei *Salm* gesehen werden).

Das Wappen der aeltesten Grafen von (Blies-) Castel ist ein balkenweis getheilter Schild (wahrscheinlich rot und golden). Gleichzeitig erscheint ein rother Schild, darin wachsend eine silberne Rosenstaude mit Blaettern und 5 (3. 2) Rosen. So fuehren das Wappen die spaeteren Besitzer von Bliescastel, die Fuersten v.d. Leyen.

Helm: Wie der Schild bezeichnetes, an den 8 Ecken mit Pfauspiegeln bestecktes Schirmbrett.
Decken: rothsilbern.

Reinald Herrn zu Bitsch und Stenay - Graf von Castel -

Quellen: *Der Adel in Deutsch-Lothringen* (Hoher Adel) - J. Siebenmacher's grosses Wappenbuch, Tafel 1

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