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C a s t e l :

Hervorragendste Benedictiner-Abtei der Oberpfalz.

Nach der historischen Legende waere dieselbe von Graf Friedrich von Castel und dessen Gattin Bertha, sowie deren Soehnen Otto und Hermann Grafen von Habsberg, endlich dem Grafen Berengar von Sulzbach und dessen Schwester Irmgard von Vohburg im Jahre 1098 gestiftet. Von alledem ist eigentlich nur das unhistorisch, das der Stifter ein Graf von Castel genannt wird. Die angegebene Jahreszahl mag ungefaehr richtig sein, denn Graf Friedrich ist als Moench von Castel im Jahre 1103 gestorben. Als sich die Oberpfalz vom katholischen Glauben abwandte, wurde Castel von den Moenchen verlassen und vom Jahre 1560 ab administriert. Im Jahre 1636 wurde das Stift mit den herrlichen Gebaeuden, und den alten Guetern dem Jesuiten-Orden und nach dessen Aufhebung dem Malteser-Orden uebergeben.

W a p p e n :

Das Wappen des Klosters sind 6 (3,2,1) g. oder s. Lilien in b. oder g oder r. Feld - das Wappen des Stifters, welches uns auch in dem Wappen von Berchtesgaden, Ensdorf usw. begegnet. (Tafel 59).

Das Jesuiten-Collegium Castel fuehrte nachstehendes Wappen: Zwei Schilde: 1. Das Wappen der Jesuiten: in G. die Buchstaben I.H.S.; auf dem Querarme des H. steht ein Kreuz von welchem Strahlen ausgehen; unten drei mit den Spitzen zusammenlaufende Naegel. 2. altes Stiftswappen: 6 (1,2,2,1) Lilien.

Hinter den Schilden waechst der hl. Petrus hervor, welcher in der rechten Hand zwei ins Andreaskreuz gelegte Schluessel, in der Linken ein Buch traegt. (Tafel 63)

Quellen:

Bisthuemer und Kloester, Seite 41, J. Siebmacher's grosses Wappenbuch

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