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World's royals gather to see Spain's Princess
Cristina wed
October 4, 1997
BARCELONA, Spain -- Spain's Princess Cristina wed a Basque sportsman
Saturday in a lavish ceremony watched by royalty from 40 countries and
perhaps as many as 1 billion television viewers. The marriage of the 32-year-old
younger daughter of King Juan Carlos I and Olympic handball star Inaki
Urdangarin took place in Barcelona's majestic Gothic cathedral accompanied
by the music of Mozart and Handel. The couple was cheered by crowds who
waited along the flag-draped route of the wedding procession and lined
the cobblestone streets leading to the church. Many people had camped out
overnight for a good spot. It was the first major gathering of the world's
royalty since the funeral of Britain's Princess Diana last month in London.
Cristina a career woman
Despite the pomp on her wedding day, Cristina, who is third in line
to the throne, works at a Barcelona bank and is the first Spanish royal
in history to hold a salaried job.
Urdangarin, 29, is a professional handball player on Barcelona's championship
team and the son of a prominent Basque banker and politician. The couple
met at the 1996 Olympic Games in Atlanta, where Urdangarin was playing
on Spain's team. The wedding was held in a gothic cathedral nearly 700
years old. The bride wore an off-the-shoulder white gown with a long train,
arriving at the cathedral in a black Rolls Royce limousine with her father,
the king. Almost every major royal household was represented. Among the
1,500 wedding guests were Monaco's Prince Rainier, Jordan's Queen Noor
and Britain's Prince Edward, who stood in for his brother Prince Charles,
who is still in mourning for his former wife Diana. Others who attended
were International Olympic Committee President Juan Antonio Samaranch and
Spanish Prime Minister Jose Maria Aznar.
The service was a traditional Roman Catholic ceremony with three choirs,
two of which sang in Spain's Catalan and Basque regional languages. Their
inclusion was meant to express unity among Spain's distinctive regions.
Barcelona is the capital of the autonomous region of Catalonia.
Security tightest since 1992 Barcelona Olympics
Security was extremely tight to guard against possible terrorist attacks
by the Basque separatist group ETA, which some officials feared might try
to disrupt the ceremonies. About 4,000 police were posted throughout the
city, the biggest security operation since the 1992 Barcelona Olympics.
There were no disruptions to the ceremony, but in the troubled Basque
region of northern Spain, a small homemade bomb exploded near a policeman's
car Friday night, causing no injuries or major damage.
The Catalan separatist group known as the Independence Party staged
a small protest Saturday morning with the message: "We Catalans have no
king."
It was the second wedding for the Spanish royal household in less than
three years. Princess Elena, Cristina's older sister, married Spanish businessman
Jaime de Marichalar in Seville in 1995. Their brother, 29-year-old Prince
Felipe, is Spain's last unmarried royal offspring, and is the heir to the
throne.
Hochzeit des Jahres
BILD AM SONNTAG: Der Bräutigam hatte schon sein
Jawort gegeben, da wandte sich Infantin Christina (32) mit einer kleinen
Verbeugung zu ihrem Vater. König Juan Carlos (59) nickte, Christina
bedankte sich mit einem Knicks, und erst dann sagte sie: Si, quiero - ja,
ich will! König Carlos weinte vor Glück, und seine Tochter lächelte.
Mit ihrem selbstbewußten "Ja" schloß die spanische Infantin
Christina de Bourbon y Grecia gestern in der Kathedrale von Barcelona die
Ehe mit dem spanischen Handball-Nationalspieler Iñaki Urdangarin
(29). Und die ganze Welt konnte es sehen, wie verliebt die beiden sind.
Christina ist das erste Mitglied der königlichen Familie, das einen
Nichtadligen heiratet. Nach königlichem Brauch mußte sie kurz
vor dem Jawort noch mal das Einverständnis ihres Vaters einholen.
Eine Sitte, die Christinas Schwester Elena (33) vor Aufregung bei ihrer
Hochzeit in Sevilla im März 1995 vergessen hatte.Von Aufregung war
bei Christina keine Spur. Strahlend und gelöst entstieg sie am Morgen
dem schwarzen Rolls-Royce, der sie und ihren Vater vor die 700 Jahre alte
Kathedrale gefahren hatte. Freundlich lächelte sie den Menschen zu
(allein 2000 hatten die Nacht in Schlafsäcken dort verbracht, um sie
zu sehen), winkte, schaute in die Menge, schritt selbstbewußt durchs
Kirchenschiff, küßte ihren Vater zum Abschied ganz selbstverständlich
auf die Wange und lächelte ihrem Bräutigam entgegen. Christina
und Iñaki hatten sich vor einem Jahr bei den Olympischen Spielen
in Atlanta kennengelernt.
Der gebürtige Baske (in Cut und mit silbergrauer Krawatte) war
sichtlich ergriffen vom Anblick seiner schönen Braut. Nur wenig geschminkt,
das dunkelblonde Haar mit einem russischen Diadem geschmückt (gehört
ihrer Mutter), strahlte sie in einem vor Schlichtheit bestechenden Hochzeitskleid
des italienischen, in Madrid lebenden Modedesigners Lorenzo Aprile. Cremeweiße
matte Wildseide, mit Silberfäden durchwirkt, mit einer "nur" dreieinhalb
Meter langen, mit Lilien und Sternen bestickten Schleppe. Das Kleid war
in der Nacht zuvor in einem Safe von Madrid nach Barcelona gebracht worden.
Geschlagene 22 Minuten mußte der Bräutigam auf seine Braut
warten, bevor er mit ihr vor den Altar treten konnte. "Minuten, die zu
den schlimmsten Minuten im Leben eines Mannes gehören", hatte Norwegens
König Harald dem Handballer mit auf den Weg gegeben. Er und seine
Frau Sonia gehörten zu den 300 Gästen des europäischen Hochadels
und der 40 Königshäuser (insgesamt 1500 Gäste). Doch nicht
nur König Harald litt mit ihm. Fernando Barbeito, Freund, Handballkollege
und Trauzeuge des Bräutigams, fiel vor Aufregung in Ohnmacht, mußte
auf einer Kirchenbank behandelt werden.
Erzbischof Ricard Maria Carles hielt die Trauungszeremonie auf spanisch
und katalanisch und forderte die beiden auf, ihre "Einfachheit" nicht zu
verlieren, die sie immer an den Tag gelegt hätten. Auf dem Höhepunkt
der Zeremonie ließ der Erzbischof versehentlich eine der dreizehn
goldenen 100-Peseten-Münzen fallen, die der Bräutigam der Braut
als traditionelles Brautgeld übergibt. Urdangarin bückte sich,
als sei nichts geschehen, und gab das Geld seiner Braut. Der baskische
Chor "Orfeon Donostiarra" sang das "Vaterunser" auf baskisch - ein Geschenk
der baskischen Regierung in Bilbao -, und unter dem "Halleluja" aus Händels
"Messias" verließ das glückliche Paar die Kirche. Im offenen
Rolls-Royce fuhren Cristina und Iñaki zu der Basilika de Merced,
der Schutzpatronin von Barcelona, wo Christina ihren Brautstrauß
aus weißen Lilien, Rosen und Gladiolen der Schutzheiligen widmete.
Abschluß der dreitägigen Hochzeitsfeier war das Bankett im
Pedralbes-Palast. Auch hier zeigte sich die "bodenständige" Haltung
der neuen "Herzöge von Palma de Mallorca" (so dürfen sich Christina
und Iñaki jetzt nennen): Statt des traditionellen königlichen
Fasans standen Wachtelschenkel und die katalanische Wurst-Butifarra auf
der Menükarte. |