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Familie Megenhart in Blaubeuren

sowie Familie Bock/Megenhart

(ancestors of Brigitte Gastel Lloyd) 

geschrieben von Otto-Guenter Lonhard, Genealogie Seiten 331 - 339, Jahr 1968, 
geschrieben von Otto-Guenter Lonhard, Genealogie Seiten 224 - 229, Jahr 1976
( N a c h t r a g )
 
 

Die Blaubeurer Megenhart zaehlen zu den schwaebischen Spitzenahnen. In zahlreichen Ahnentafeln erscheinen der Hofmedicus Mag. Peter Megenhart in Stuttgart, *um 1505, und Anna Euphrosine Megenhart, verh. mit Renz in Weinsberg, *um 1509, als deren Vater der Vogt Peter Megenhart in Blaubeuren angegeben wird, der seinerseits der Sohn des Ambrosius Megenhart in Blaubeuren gewesen sein soll. 

Die familiengeschichtliche Bedeutung der Megenhart Familie wird besonders deutlich, wenn man bedenkt, dass von dem in der naechsten Generation folgenden Johannes Megenhart, Buergermeister in Stuttgart, nicht weniger als 14 in Stuttgart geborene Kinder bekannt sind. Zur gleichen Zeit lebte auch ein Johannes Megenhart, Buerger in Kirchheim/Teck (er koennte ein Vetter des Stuttgarter Buergermeisters gewesen sein), dessen Kinder Katharina am 2. Mai 1570 und Jacob am 12. Juni 1577 in Kirchheim sich verheirateten. 

Zweifelhaft war schon lange, ob die Stammfolge Ambrosius Megenhart -Vogt Peter Megenhart - Hofmedicus Peter Megenhart - Buergermeister Johannes Megenhart - als gesichert angesehen werden kann. Der verst. Otto Megenhard in Berlin hat deshalb 1535 in seinem Familienstammbaum den Buergermeister Johannes Megenhart nur als wahrscheinlichen Sohn des Hofarztes Peter Megenhart und diesen und die Anna Euphrosine Megenhart verehelichte Renz nur als mutmassliche Kinder des Vogtes Peter Megenhart aufgenommen -schliesslich hat er dessen Abstammung von einem Ambrosius Megenhart offengelassen. Anhand der Blaubeurer Quellen war es nun moeglich die Zusammenhaenge der in Blaubeuren ansaessigen Familienmitglieder weitgehend aufzuklaeren. Als sicher kann auch angenommen werden, dass der Hofmedicus Peter Megenhart in Stuttgart ein Nachfolger der Blaubeurer Megenhart Familie ist, doch bleibt offen, ob sein Vater der Vogt Peter Megenhart zu Blaubeuren war. (Nach Erachtens von Herrn Lonhard fehlt zwischen diesen beiden Namenstraegern ein Glied in der Kette, das man in der Stadt Cannstatt suchen muesste, denn der Hofmedicus Peter Megenhart schrieb sich am 10. Juni 1521 als Petrus Megenhart von Cannstatt in die Matrikel der Universitaet Tuebingen ein und wird auch sonst als Petrus von Cannstatt beschrieben. Tatsaechlich ist 1523 ein Friedrich Megenhart, der sein Vater sein koennte, in Cannstatt nachgewiesen). 

              I. 
Die Familiengeschichte der Megenhart in Blaubeuren beginnt mit Heinrich Hafenberg, Buerger in Blaubeuren, der am 14. Februar 1388 fuer 110 Pfund Heller einen Hof in Machtolsheim erwarb. Seine Witwe, Catharina Hafenberg, Buergerin in Blaubeuren, erscheint in verschiedenen Urkunden vom 29. Januar 1406, 6. Maerz 1408, 16. April 1410 und 1. Maerz 1412. Im Jahre 1406 kaufte diese um 100 Pfund Heller 2 Gueter in Sonderbuch von Hans von Nenningen, im Jahre 1408 um 275 Pfund Heller 3 Gueter in Suppingen von Caecilie von Schwendi, Wolfhard von Nenningens Witwe, und im Jahre 1410 um 135 Pfund Heller die Gueter des Joerg von Nenningen in Sonderbuch. Dies zeigt, dass es sich bei den Hafenberg um eine angesehene und reiche Familie gehandelt haben muss. Die Verbindung zu den Megenhart stellt die Urkunde von 1412 her, worin CatharinaHafenberg mit ihren Kindern Priester Konrad, Ulrich und Lutz sowie Greth, des Megenharts Frau urkundete, dass sie ihr Gut in Machtolsheim dem Kloster Blaubeuren uebergab unter dem Vorbehalt des lebenslaenglichen Nutzungsrechtes fuer ihren Sohn und Bruder, den Klosterprior und spaeteren Abt Heinrich Hafenberg

Megenhart, der Mann von Greth Hafenberg, kann nur Itel Megenhart gewesen sein, der als erster dieses Namens in Blaubeuren erscheint. Die familiaeren Bande zu den Hafenbergs, die zu den Honoratioren der Stadt zaehlten, haben schon von Anfang an auch den Megenharts Ansehen verliehen. Von Itel Megenhart ist bekannt, dass er am 30. November 1425 von Vollmar von Wernau fuer 229 fl. ein Hofgut in Beiningen erstand. Am 6. September 1426 ist Megenhart, Buerger in Blaubeuren -das ist wohl Itel- einer der Schiedsrichter im Streit zwischen der Fischerschaft von Rottenacker und der Stadt Munderkingen. Sonst laesst sich ueber ihn nichts feststellen.

              II. 
Die zweite Generation der Familie ist in Blaubeuren durch Hans Megenhart vertreten. Am 11. Dezember 1448 urkundeten die Grafen Ulrich und Konrad von Helfenstein als Lehensherren des Gutes in Beiningen, das vormals Vollmar vn Wernau und Itel Megenhart zu Lehen getragen hatten, dass sie dieses Gut an Hans Megenhart, Itels Sohn zu Blaubeuren, ueberschrieben haben. Dieser Hans Megenhart ist als Buerger in Blaubeuren urkundlich von 1438 bis 1472 nachgewiesen, erstmals beim Kauf verschiedener Acker in Beiningen und Pappelau am 21. Dezember 1438 und 25. Mai 1439, zuletzt als Beisitzer von Schiedsgerichten am 6. April und 3. August 1472. Nach den Klosterlagerbuechern von 1457 und 1470 in HstA Stuttgart besass er ein Haus am Markt. (Das Haus stand an der Ecke Karlstrasse/Hirschgasse, heute Ratsapotheke, und ist seit 1525 als Gastherberge *Weisses Roessle* bekannt. Dieses Haus und andere Gueter waren 1501 im Besitz von Peter bzw. Friedrich Megenhart, die damit als seine Nachkommen ausgewiesen sind.) Aus seinem Siegel, das eine Brezel zeigt, laesst sich schliessen, dass er dem Baeckerhandwerk angehoerte.

Auch im oeffentlichen Leben der Stadt nahm Hans Megenhart eine hervorragende Stelle ein. Am 7. November 1439 wird er als Spitalpfleger (lt. Urkunde im Stadtarchiv Blaubeuren laesst dies auf eine nahe familiaere Beziehung zur Stifterfamilie des Spitals schliessen, in die Hans vielleicht eingeheiratet hat. Gestiftet wurde das Spital ca. 1424 nach dem Vermaechtnis des Mag. Johannes Russ, Generalvikar des Bischofs Otto von Konstanz. Sein Sachverwalter und seine naechsten Verwandten waren Dekan Konrad Klett, der bis 1434 der erste Spitalpfleger war sowie seine Schwester Betha Klettin.) Hans Megenhart wurde am 25. Juli 1448 als Castvogt genannt und war von 1441 bis 1463 als Richter nachgewiesen. Im Jahre 1453 vertrat er das Kloster in einem wichtigen Rechtsstreit. Die Kinder von Hans Megenhart muessen gewesen sein: 

1. Der Untervogt Peter Megenhart der Aeltere (siehe III.) 

2. Johannes Megenhart, der 1443 an der Universitaet Wien immatrikulierte und dort den Grad eines Baccalaureus erwarb, und sich im Jahre 1447 in die Universitaet Heidelberg einschrieb.

3. Barbara Megenhartin, die mit dem wuerttemberg. Landschreiber Heinrich Tegen verheiratet war. 1465 bis 1472 urkundete das Ehepaar wegen eins jaehrlichen Leibgedings von 40 fl. Noch am 25. Mai 1494 lebte Barbara als Witwe und Hausbesitzerin in Stuttgart. 

              III. 
Zu noch groesserem Ansehen gelangte die Familie in der dritten Generation. Peter Megenhart der Aeltere wurde Untervogt in Blaubeuren; als Traeger des Vogtamtes ist er vom 7. Februar 1459 bis zum 7. Maerz 1486 nachgewiesen. Erstmals genannt wird er im Kosterlagerbuch im Jahre 1457. Er war mit irdischen Guern reichlich gesegnet. Er besass in Blaubeuren u.a. ein Haus am Markt (Ecke Klostergasse/Hirschgasse, also dem Hause seines Vaters gegeneueber gelegen, heute Klosterstrasse 1), in dem er vermutlich auch eine Wirtschaft betrieben hat. Am 8. Maerz 1491 urkundeten der Untervogt und Richter in Blaubeuren, die in Elisabeth, Peter Megenharts Witwe hinterer, ihrer gewoehnlichen Ratsstube beieinandersitzten. Seit 1538 ist das Anwesen urkundlich als Gastherberge nachgewiesen. 

Peter war auch beguetert in Sonderbuch, Suppingen, Beiningen und Gerhausen; lt. Klosterlagerbuch von 1457 wird bereits 1 Tagwerk Wiesen und Gaerten in Blaubeuren und 1/2 Hof in Sonderbuch genannt, das ihm gehoert haben soll. Peter fuehrte auch dieselbe Brezel in seinem Siegel wie sein Vater und ist vermutlich zwischen dem 7. Maerz und 19. Oktober 1486 gestorben, denn am 19. Oktober 1487 wird sein Nachfolger Albrecht Heinrichmann erstmals genannt.. Noch vor seinem Tode erwies sich Peter als Wohltaeter der Armen in Blaubeuren. Nach einer Gutentag nach Sonntag Jubilate 1483 ausgestellten Urkunde kaufte er mit ca. 24 rheinischen Gulden vom Spital ein jaehrlich am Gruendonnerstag auszuteilendes Almosen fuer die Insassen des Spitals, des Sondersiechenhauses und fuer die Schwestern in der Klause zu Weiler. Lt. Lagerbuch des Klosters Weilers im Jahre 1598 sollten aus 2 Mass Groppen eine Mahlzeit Zwiebelfisch gekocht werden und dazu jedem 1/2 Mass Wein und 1 weisses Hellerbrot uebergeben werden. In das Siechenhaus gingen 1 Mass Groppen, Wein und Weissbrot und den Schwestern in der Klause Weile sollten 3 Mass Groppen gegeben werden. Dieses wurde noch bis zum 30 jaehrigen Krieg geteilt (siehe Stiftungsbuch und Spitalrechnungen im Stadtarchiv Blaubeuren). Durch Peter Megenhart kam auch der Hof in Beiningen das das Kloster in Blaubeuren. 

Die Frau von Peter Megenhart hatte den Namen Elisabeth. Kurz vor ihrem Tode verkaufte diese zusammen mit ihren drei Soehnen und drei Schwiegersoehnen am 8. April 1499 um 102 fl. den Familienbesitz in Gerhausen an das Kloster in Blaubeuren. In einer alten Klosterhandschrift ist eingetragen, dass sie im Jahre 1500 am St. Affra Tag verstorben sei und von einer zahlreichen Nachkommenschaft damals nur noch die Soehne Friedrich, Ambrosius und Peter sowie die Toechter Agathe, Margarethe und Barbara gelebt haben. Diese teilten sich den reichlichen Nachlass. Wie sich aus folgendem ergibt, machten sie diese liegenden Guetern schon wenig spaeter zu Geld: am 22. Januar 1501 verkaufte Heinrich Lorcher, Landschreiber in Stuttgart (zweiter Ehemann von Barbara Megenhart), um 176 fl. den von seinen Schwiegereltern geerbten Hof in Sonderbuch an Ulrich Kiefhaber, der den Hof (um)baut. Am darauffolgenden 4. Mai verkaufte Hans Holzhoy (Ehemann von Agathe Megenhart), Buerger in Stuttgart, um 200 fl. die Feldgueter in Sonderbuch, die er von seinem Schwiegervater selig geerbt hat, an das Blaubeurer Spital. Diesem verkauften am 1. Dezember 1502 und am 20. Februar 1503 auch Mag. Ambrosius Megenhart, Pfarrer in Blaubeuren und Friedrich Megenhart, Buerger in Blaubeuren, ihre Haelften an 2 Hoefen in Sonderbuch um je 280 fl. Das Kloster Blaubeuren erwarb dann schliesslich noch am 22. Dezember 1510 von Endris Leger, Buerger in Cannstatt, Pfleger von Georg und Barbara Stumphart (Friedrich Stumpharts und Margarethe Megenharts selige Kinder) fuer 180 fl. den Hof in Suppingen. 

Zu den Kindern des Ehepaars Megenhart, die die Mutter nicht ueberlebt haben, duerften die Geistlichen Medardus und Johannes Megenhart gehoert haben. Medardus schrieb sich im Jahre 1472 in die Matrikel der Universitaetsstadt Ingolstadt ein und war dann bis 1479 Inhaber der Spital-Kaplaneipfruende in Blaubeuren. Er wurde am 21. Maerz 1479 als Pfarrer in Pfaeffingen (das kirchlich vom Kloster Blaubeuren abhaengig war) investiert und ist dort am 26. Juli 1481 gestorben. Auch Johannes Megenhart begann 1472 sein Studium in Ingolstadt, erwarb dort am 2. Februar 1476 den Magistergrad und schrieb sich am 16. Mai 1477 in Heidelberg und 1477/1478 an der neu gegruendeten Universitaet Tuebingen ein. Am 13. Mai 1479 wurde er als Spitalkaplan in Blaubeuren investiert, hatte aber die Stelle nicht staendig versehen, sondern sich laufend beurlauben lassen. Er ist vor dem 15.7.1482 gestorben. 

Ueber die drei Toechter, die die Mutter ueberlebten, laesst sich folgendes feststellen: 

1. Barbara Megenhart war, wie sich aus einer Urkunde vom 4. Juli 1488 festellen laesst, in erster Ehe mit dem Landschreiber Jakob Schreiber (ein Sohn des wuerttem. Kanzlers Peter Schreiber) verheiratet und verheiratete sich nach dessem Tode dann mit Heinrich Lorcher, Buerger in Stuttgart, der seit 1499 ebenfalls das Amt des Landschreibers innehatte. Damals im Jahre 1488 verkauften naemlich Heinrich Lorcher und seine Frau Barbara Megenhart im Namen des Sohnes Jakob aus der ersten Ehe von Barbara mit Jakob Schreiber dessen Viertel am Dorf Markbronn an das Spital Blaubeuren. Barbara verstarb im Jahre 1531 in Stuttgart.

Peter Schreiber (Vater von Jakob Schreiber) war Kanzler des Grafen Ludwig von Wuerttemberg in Urach und besass Haeuser in Urach, Kirchheim und Blaubeuren, letzteres nach dem Lagerbuch von 1457 zusammen mit seinem Sohn, dem Magister Joerg, seit 1450 Pfarrer in Asch, dann 1477 in Blaubeuren und seit 1481 auch Dekan. Er verstarb im Jahre 1496. Als Peter Schreiber im Jahre 1457 das Dorf Markbronn kaufte, hiess es ausdruecklich *gesessen zu Blaubeuren.* Aus den Blaubeurer Urkunden von 1485 bis 1488 zeigt sich, dass er ausser Magister Joerg noch 3 weitere Soehne hatte: 

    1. Jakob Schreiber, Landschreiber in Stuttgart, gestorben 1482 und verheiratet mit Barbara Megenhart. 

    2. Johannes Schreiber, 1485 und 1488 Buerger in Markdorf, 1496 in Biberach. 

    3. Peter Schreiber, 1486 und 1496 Buerger in Kirchheim, 1108 Stadtschreiber ebd. Das 4. Viertel an Markbronn hatten Peter Kapff und Georg Wild, Buerger in Schorndorf, geerbt (also wohl Nachkommen einer Tochter), die es im Jahre 1486 verkauften und dabei Peter Schreiber in Kirchheim ihren Vetter nennen. 

2. Margarethe Megenhart war im Jahre 1499 mit Valentin Mayer, Buerger in Cannstatt, verheiratet. Margarete lebte noch im Jahre 1500, war aber zu der Zeit, als das Klosterlagerbuch im Jahre 1501 erneuert wurde, bereits schon gestorben. (Valentin Mayer aus Cannstatt, der Margarethe Megenharts seliger Mann, zinst aus Wiesen in Blaubeuren, die auf Friedrich Megenharts Leib stehen). Deshalb muessen die in der Verkaufsurkunde vom 22. Dezember 1510 genannten Kinder aus einer von ihr *vor* 1499 geschlosenen Ehe mit Friedrich Stumphart hervorgegangen sein. 

3. Agathe Megenhart muss schliesslich die Frau von Hans Holzhoy, Buerger in Stuttgart, gewesen sein, der 1499 und 1501 als Tochtermann und Erbe von Peter Megenhart der Aeltere genannt wird. Hans besitzte u.a. 1488 und 1490 in Stuttgart ein Haus am Markt. 

              IV. 
1. In der 4. Generation strahlte vor allem der um 1461 geborene Peter Megenhart der Juengere noch etwas von dem alten Glanz der Familie aus (der alte Untervogt Peter Megenhart war damals 54 Jahre alt). Im Jahre 1486 lebte der *jung* Peter Megenhart in Munderkingen und wird seit dem 19. Maerz 1498 als Vogt in Blaubeuren genannt. (Dass der Vogt jung Peter Megenhart der Sohn von alt Peter Megenhart und nicht eines ubekannten Ambrosius Megenhart gewesen ist, beweist u.a. die Verkaufsurkunde Heinrich Lorchers von 1501. Lorcher bezeichnet darin den mitsiegelnden Vogt Peter Megenhart als seinen Schwager.) Damals bevollmaechtigen *jung* Peter seine Mitbuerger ihn in Blaubeuren als ihren Vertreter fuer den Landtag in Stuttgart. Das Vogtamt bekleidete Peter ununterbrochen bis zum Jahre 1514. Im NWDB par. 2216 und 2965 wird erwaehnt, dass er 1511 auch Vogt in Urach gewesen sei, ist aber kaum moeglich, denn er wird 1510, 1512 sowie am 20. Februar, 15. April und 8. Juli 1511 als Vogt in Blaubeuren genannt. 

Peter Megenhart soll mit Anna Bock, einer Tochter des Schultheissen Berthold Bock in Wildberg, verheiratet gewesen sein. Das im NWDB par. 3057 genannte Heiratsdatum vom 1. Dezember 1478 kann im Hinblick darauf, dass Peter um 1461 geboren wurde, aber nicht stimmen. Nach dem Klosterlagerbuch von 1501 wohnte er in dem Haus seines Grossvaters Peter Megenhart am Markt in Blaubeuren. Urkundlich wird Peter letztmals im Jahre 1516 genannt, als er fuer sich und seine Erben den Heiligenpflegern in Berghuelen ein Schuldanerkenntnis ueber 25 fl. ausstellte. Die Ueberlieferung *dem Megenhart selig sind alle seine Gueter umgeschlagen, der Herrschaft das Haus verkauft* bezieht sich nicht auf ihn, sondern auf seinen Bruder Friedrich Megenhart. Das Herdstaettenverzeichnis von 1525 kennt keinen Megenhart in Blaubeuren mehr. Peters Haus wird darin als eine auf 150 fl. veranschlagte Gastherberge im Besitz von Paulin Faesch genannt, der schon 1520 in Blaubeuren ansaessig war. Deshalb ist anzunehmen, dass Peter Megenhart der Juengere im Jahre 1520 schon verstorben war. 

2. Ambrosius Megenhart, Bruder des Vogtes Peter Megenhart des Juengeren, schrieb sich am 7. Mai 1493 in die Matrikel der Universitaet Tuebingen ein, wurde am 16. Dezember 1594 Baccalaureus und am 16. August 1497 Magister. Er war dann zunaechst Kaplan in Neuffen, bis ihm im Jahre 1502 die Pfarrei Blaubeuren uebertragen wurde. (Annatenzahlung am 20. Dezember 1502) Aus einer Urkunde des bischoeflichen Gerichts in Konstanz vom 10. Juni 1513 ist bekannt, dass Ambrosius damals am Aussatz erkrankt war, von seiner Umwelt abgeschlossen lebte und seine Amtsgeschaefte nicht mehr weiterfuehren konnte. Er klagte gegen das Kloster Blaubeuren, dem die Stadtkirche Blaubeuren gehoerte, weil er die Pfarrei auf eigene Kosten versehen lassen muesse, so dass er sein Auskommen nicht mehr habe. Das Kloster wurde veruteilt, ihm 60 fl. Pension zu bezahlen und fuer die Kosten des Pfarrverwesers, die es Ambrosius aufbuerden wollte, selbst aufzukommen. Ambrosius ist kurz darauf gestorben, denn im Jahre 1515 heisst es im Stadtbuch (Stadtarchiv Blaubeuren), sein Haus in der Vorstadt sei auf die Gannt (= Konkursverfahren) zugelassen worden. 

3. Friedrich Megenhart, offensichtlich der juengste Bruder, hatte zunaechst auch studiert; er schrieb sich am 14. Februar 1497 in Tuebingen ein und erwarb am 2. Oktober 1498 den Grad eines Baccalaureus. Nach dem Tode seiner Mutter aber gab er das Studium auf und liess ich in Blaubeuren nieder. Das Klosterlagerbuch von 1501 nennt ihn als Inhaber des Hauses am Markt, das seinen Eltern gehoert hatte. Er konnte sich jedoch nicht darauf halten. Im Jahre 1521/22 heisst es *dem Megenhart selig sind all seine Gueter umgeschlagen, der Herrschaft das Haus verkauft*. (NWBD par. 2216 bezieht dies irrtuemlich auf den Vogt Peter Megenhart. Aus Urkunden von 1521 und 1538 ergibt sich jedoch zweifelsfrei, dass Friedrich Megenharts Haus gemeint ist und dass der Kauf des Hauses durch die Herrschaft vor der Vertreibung des Herzog Ulrichs, also vor 1519, erfolgt ist.) Schon am 4. Mai 1517 wird Friedrich als Besitzer eines wesentlich bescheideneren Anwesens in der Ziegelgasse genannt, aus dem er damals einen abloesigen Hellerzins verkaufte. Als die Herrschaft am 20. Dezember 1521 sein altes Haus am Markt um 125 fl. weiterverkaufte, wird ausdruecklich geschrieben, *es sei vormals Friedrich Megenharts selig Besitz gewesen.* Friedrich duerfte also deshalb vor diesem Zeitpunkt schon verstorben sein. 

Diesen drei Megenharts, den Bruedern Peter Megenhart, Vogt in Blaubeuren, Mag. Ambrosius Megenhart, Pfarrer in Blaubeuren und Friedrich Megenhart, Buerger in Blaubeuren, wurde im Jahre 1504 eine besondere Ehre zuteil. Wohl anlaesslich eines Aufenthalts in Blaubeuren verlieh ihnen und ihren Leibeserben der Kaiser Maximilian I. ein Wappen und stellte hierueber am 20. Januar 1504 einen Wappenbrief aus. Erst seitdem ist der springende Marder mit einer Brezel im Maul das Wapen der Megenhart, das Vogt Peter Megenhart der Juengere von nun an auch in seinem Siegel fuehrte. Gegenueber seinem Vater und Grossvater, die nur die Brezel im Wappen fuehrten, war sein Wappen schon vor 1504 einmal gebessert worden, wie das von ihm bis Ende des Jahres 1503 verwendete Siegel beweist. 

Die Wappenverleihung im Jahre 1504 gestattet es nun auch, die Hinweise, die sich auf die Familie an und in der Stadtkirche Blaubeuren finden, zu datieren. (Vergleiche Stadtkirche Blaubeuren, Festschrift aus Anlass der Renovierung der Kirche, herausgegeben von der Evangelischen Kirchengemeinde im Jahre 1966). In der Suedwand des Chores sind noch Reste einer ausgemalten Sitznische erhalten, in der auch das 1504 verliehene Wappen erscheint. In der Eingangshalle der Kirche ist links neben der Tuer ein Wappenstein in die Mauer eingelassen, der ebenfalls dieses Wappen zeigt und offensichtlich das Grab eines der drei Brueder kennzeichnet. Als im Jahre 1902 die Stadtkirche renoviert wurde, befand sich daneben, an der Nordwand der Eingangshalle, ein grosses Wandgemaelde -Kreuzigungstruppe-, an dessen Rand noch die Inschrift lesbar war: *...Megenhart dem Gott gnaedig sei* (Baur im Vierteljahrsheft fuer Wuerttembergische Geschichte 1904, S. 191 ff.) Vielleicht hatten sich die Megenharts ueberhaupt die Eingangshalle der Kirche als Grablege ausgewaehlt und sie nach und nach ausmalen lassen. Ihnen waere dann auch das Tympanion-Fresko ueber den Eingangstueren (ebenfalls eine Beweinung Christi, rechts und links der Pieta kniet das Stifterpaar, das Spruchband ist leider nicht mehr zu entziffern), jetzt im Kreuzgang des Klosters aufgestellt, das Auferstehungsbild an der Suedwand, auf dem auch die Stifter -Mann und Frau in buergerlichem Gewand, knieend- zu sehen waren und das die Jahreszahl 1461 trug, sowie die sonstigen Fresken in der Eingangshalle zuzuschreiben (leider ist von alledem jetzt nicht mehr viel erhalten). 

              V
In der 5. Generation erscheinen noch folgende Megenharts in Blaubeuren:

1. Ein Georg Megenhart von Blaubeuren schrieb sich am 5. Mai 1504 in die Matrikel der Universitaet in Tuebingen ein und erwarb am 28. September 1505 den Baccalaureus und am 19. Januar 1508 den Magistergrad. Damit verlieren sich aber seine Spuren. Altersmaessig kann er nur ein Sohn von Peter Megenhart dem Juengeren gewesen sein, sofern man nicht davon ausgehen will, dass in Blaubeuren auch Mitglieder der Familie sassen, die urkundlich nicht greifbar sind. 

2. Ein Peter Megenhart wurde im Jahre 1515 als Buerger in Blaubeuren angenommen und leistete mit 5 Pfund Heller auf 10 Jahre Buergschaft. Auffallend ist jedoch, dass er nur einen alteingesessenen Buergen stelle; der zweite Buerge war der mit ihm gleichzeig aufgenommene Sebastian Blankenhorn. Sonst findet sich ueber diesen Peter nichts mehr. Eventuell ist er sogar mit dem gewesenen Vogt identisch. Er koennte zu der Zeit, als er vor seiner Berufung ins Vogtamt auswaerts lebte, auf sein Buergerrecht verzichtet haben und haette es dann wieder erwerben muessen, um in Blaubeuren die buergerlichen Rechte geniessen zu koennen. Die Frage besteht aber, warum er im Eintrag dann nicht als alter Vogt bezeichnet wurde. 

3. In den Spitalrechnungen, die seit 1537 vorhanden sind, wird *alt Moegenhartin* als mittlere Spitalpfruenderin genannt. Sie genoss die Pfruende bis zu Pfingsten im Jahre 1548, duerfte also an diesem Tag gestorben sein. Bei ihr koennte es sich um die Witwe oder eine Tochter eines der in Blaubeuren lebenden Megenharts gehandelt haben. 

4. Zu erwaehnen bleibt schliesslich noch Magdalene Megenhart von Ehingen. Sie huldigte als neue Mutter der Klause zu Weiler am 4. Juli 1531 dem Abt und dem Konvent des Klosters Blaubeuren, die Schirmherren der Klause waren, und stand ihr bis zum Jahre 1566 vor. Im Jahr 1550 soll sie 60 Jahre alt gewesen sein. Nach Crusius, Schwaebische Chronik, Band 1, Seite 601, koennte sie, sofern es um 1500 in Ehingen keine Megenharts gegeben habe, eine Tochter des Vogtes Peter Megenhart gewesen sein, die vor 1531 in einer Klause in Ehingen gelebt hat oder dort geboren wurde -Peter Megenhart hielt sich ja in ihrer Geburtszeit in der Ehinger Gegend auf. 

Fuer die Blaubeurer Megenharts ergibt sich aus vorstehenden folgende Stammfolge: 

I. Itel Megenhart, Buerger in Blaubeuren, beguetert in Beiningen, urkundich 1412, 1425 und 14526, geb. am ?, gest. bevor 1448, verheiratet bevor 1412 mit Greth Hafenberg, geb. ?, gest. ?, Tochter von Heinrich Hafenberg, Buerger in Blaubeuren und der Catharina (unbekannt). 

Sohn: 

II. Hans Megenhart, Buerger und Baecker in Blaubeuren, 1439 Spitalpfleger, 1448 Castvogt, 1441-1463 Richter, urkundlich 1438-1472, geb. ?, gest. ?, v erh. ? (mit unbekannt) - Kinder: 

    1. Peter, siehe III. 

    2. Johannes, geb. um 1426, immatrikulierte 1443 in Wien, 1447 in Heidelberg.

    3. Barbara, geb. ?, gest. nach 1494, verheiratet bevor 1465 mit Heinrich Tegen, Landschreiber in Stuttgart, geb. ?, gest. 1473/84. 

III. Peter Megenhart der Aeltere, Buerger und Untervogt 1459-1486 in Blaubeuren, beguetert in Blaubeuren, Beiningen, Suppingen und Gerhausen, geb. ?, gest. Blaubeuren zwischen 7. Maerz und 19. October 1486, verh. mit Elisabeth ..., geb. ?, gest. 5. August 1500 in Blaubeuren. 

Kinder: 

    1. Medardus, geb. ca. 1454, gest. 26. Juli 1481 in Pfaeffingen, immatrikulierte 1472 in Ingolstadt, 1473-1479 Spitalkaplan in Blaubeuren, dann Pfarrer in Pfaeffingen. 

    2. Johannes, geb. ca. 1455, gest. 1482, immatrikulierte 1472 in Ingolstadt, mag. 1476, immatrikulierte 1477 in Heidelberg und 1477/78 in Tuebingen, war 1479-1482 Spitalkaplan in Blaubeuren. 

    3. Peter, geb. um 1461, gest. um 1520, 1486 wohnhaft in Munderkingen, 1498-1514 Vogt in Blaubeuren, verh. am 1. Dezember (1487) mit Anna Bock, geb. ?, gest. ?, Tochter des Berthold Bock, Schultheiss in Wildberg. Kinder: 

      1. Georg, geb. ca. 1488, immatrikulierte 1504 in Tuebingen, mag. 1508.

      2. Magdalena, geb. ca. 1490, 1531-1566 Mutter der Klause zu Weiler.

    4. Barbara, geb. ?, gest. 1531 in Stuttgart, verh. in erster Ehe ca. 1478 mit Jakob Schreiber, Landschreiber in Stuttgart, gest. bevor 1482, Sohn von Peter Schreiber, Kanzler in Urach, verheiratet in zweiter Ehe bevor 1488 mit Heinrich Lorcher, geb. um 1460, gest. 29. August 1520, Landschreiber in Stuttgart. 
5. Margarethe, geb.?, gest. ca. 1501, verheiratet in erster Ehe bevor 1499 mit Friedrich Stumphart, Buerger in Cannstatt, verheiratet in zweiter Ehe bevor 1499 mit Valentin Mayer, Buerger in Cannstatt.

6. Agathe, geb. ?, gest. nach 1500, verheiratet bevor 1499 mit Hans Holzhoy, Buerger in Stuttgart. 

7. Ambrosius, geb. ca. 1476, gestorben ca. 1515 in Blaubeuren, immatrikulierte 1493 in Tuebingen, mag. 1497, Kaplan in Neuffen und seit 1502 Pfarrer in Blaubeuren. 

8. Friedrich, geb. ca. 1480, gest. ca. 1517/21, Buerger in Blaubeuren, immatrikulierte 1497 in Tuebingen, bacc. 1498, gab um 1500 sein Studium auf. 

Die Familie Bock/Megenhart (ancestors of Brigitte Gastel Lloyd) 

von Otto-Guenter Lonhard (Genealogie Seiten 224-229, 1976 -Nachtrag

              I. 
In seiner Ergaenzung zur Ahnenliste der Grace Kelly hat Rolf Eilers in den Genealogie Heften von 1973 einen AmbrosiusMegenhart, Buerger in Blaubeuren, wieder als Spitzenahnen fuer zahlreiche Ahnenlisten auferstehen lassen, aus denen er erst kurz vorher aufgrund meines Aufsatzes ueber *Die Familie Megenhart in Blaubeuren* gestrichen worden war. Bei Eilers er- scheint er aber nun, insoweit zutreffend, nicht mehr als Glied in der Stammfolge Megenhart (Itel - Hans - Peter der Aeltere - Friedrich oder jung Peter - Hofmedicus Peter(3) - Buergermeister Hans), sondern als Grossvater einer Anna Maria Bock, die mit jung Peter Megenhart verheiratet gewesen sein soll.(4) Als Quelle fuer Ambrosius Megenhart in dieser Einordnung diente Eilers AStAKA 9191 Reepen(5) der ihrerseits ein alter Stammbaum Bengel zugrunde lag, *der sich leider mehrfach als nicht stichhaltig erwiesen hat, vor allem in der aelteren Generation.* Die Quellenlage des 15. Jahrhunderts laesst natuerlich die sichere Feststellung nicht zu, dass es um 1440 in Blaubeuren keinen Ambrosius Megenhart gegeben hat, dem in jener Zeit eine Tochter Euphrosine geboren wurde. Gegen seine Existenz spricht aber die Tatsache, dass er, der ein Spross einer begueterten und angesehenen Familie gewesen waere, in keiner Urkunde, insbesondere aber auch nicht im Klosterlagerbuch von 1457, in dem der Grundbesitz aller Blaubeurer Einwohner jener Zeit verzeichnet ist, erscheint. Letzten Endes kann die Frage seiner Existenz aber dahinstehen, weil es weder sicher ist, dass der juengere Peter Megenhart Vorfahr derer ist, die von Hofmedicus PeterMegenhart abstammen(7), noch, dass der juengere Peter Megenhart ueberhaupt mit einer Anna, Tochter des Schultheissen Berthold Bock in Wildberg, verheiratet war. 
              II.
Zweifel an einer Anna Bock als Ehefrau von jung Peter Megenhart, wie ueberhaupt an der bisher vorgenommenen Abgrenzung zwischen Berthold Bock, Vater und Sohn, in Wildberg 
    *Bock, Berthold der Aeltere, Schultheiss 1455, alter Schultheiss 21. August 1461 und 23.,24. Februar 1462 und 1475, *der Aeltere* 7. Januar 1477. Seine Frau Margarete Wiedmann ist Tochter des Schreibers Mangold Wiedmannund starb vor 1477.* 

    *Bock, Berthold der Juengere, 21. August 1461 ff. Schultheiss und Vogt genannt. Seine Frau, mit der er in etwas Irrung lebt, soll in Wendelsheim ihren Wohnsitz nehmen 20. Mai 1471. Ist Vogt bis 1482, lebt noch 1488. Seine Tochter Anna war mit Peter Megenhart, Vogt in Blaubeuren, verh. 1. Dezember 1478. 

ergeben sich, wenn man auf die Originalquellen zurueckgeht. Aus ihnen ergibt sich folgendes: 

*Berchtold, auch Berchtold Bock zu Wildberg: 27. Maerz 1451 bis 22. April 1461 als Schultheiss genannt, 20. Dezember 1453 und 1. Maerz 1454 als Vogt und Schultheiss, 21. August 1461 als alter Schultheiss und 23./24. Februar 1462 als Altschultheiss. Vom 20. Juni 1465 bis zum 16. August 1482 wird er in zahlreichen Urkunden wieder als amtierender Schultheiss, am 26. Mai 1471 als Vogt genannt, und dabei am 3. Februar und 10. Maerz 1475, 9. Februar 1476, 7. Januar und 1. Maerz 1477 sowie am 11. Maerz 1478 als der Aeltere bezeichnet.* 

Diese Daten beweisen, dass es nur einen Schultheiss Berthold Bock in Wildberg gegeben hat, der lediglich voruebergehend, 1461/1464 und, wie die Urkunde vom 21. August 1461 zeugt, aus ehrenhaften Gruenden das Amnt eine zeitlang nicht versehen hat, und der teilweise zur Unterscheidung von seinem gleichnamigen Sohn, der aber nicht Schultheiss war, als *der Aeltere* genannt wurde. Dies wird noch durch Wendelsheimer Urkunden verdeutlicht.

Am Dienstag vor St. Martin 1468 urkundet Hans Amann von Wendelsheim, dass er seinen Teil an dem Dorf an Berthold Bock, Schultheissen Sohn in Wildberg verkauft habe, und bittet, diesen damit zu belehnen. Am 8. Dezember 1468 stellen Berthold Bockder Alte, Schultheiss in Wildberg, und sein Sohn Berthold Bockder Junge, einen gemeinsamen Lehensrevers fuer ihre Teile an Wendelsheim aus, und zwar der Schultheiss fuer 1/4 des Dorfes, das er von den Merhelt, und 1/4 vom halben Dorf, also 1/8, das er von den von Mannsberg gekauft hatte, sowie der Sohn fuer das von Amann gekaufte 1/4 vom halben Dorf, also einem 1/8. Am Mittwoch vor St. Andreas 1481 urkundet dann Hans Eicher, dass er dem Schultheiss in Wildberg, Berthold Bock, sein 1/8 des Dorfes verkauft habe, und bittet, diesen damit zu belehnen. Der Schultheiss besass also nun das halbe Dorf, 1/4 von den Merhelt, 1/8 von den von Mannsberg und 1/8 von Hans Eicher. Sein gleichnamiger Sohn besass das 1/8 von Hans Amann. Fuer all diese Anteile wurden im Jahre 1483 infolge des Wechsels des Lehensherrn neue Lehensreverse ausgestellt, und zwar: 

a) an Aegidus (1. September) 1483 von Hans Epp, alter Schultheiss in Nagold, als Lehenstraeger der Geschwister Wolfgang, Margarethe und Dorothea, Kinder des verstorbenen Berthold Bock in Wildberg, fuer das 1/8, das von Hans Amann herrueht, 

b) am Freitag von Exaudi (9.5.) 1483 von Heinrich Menckler von Stuttgart fuer sich selbst und als Lehenstraeger der Dorothea Boeckin, fuer die 2/8, die von den Merkhelt herruehren, und 

c) an demselben Tag von Gottfried Stammler fuer sich selbst und fuer Elisabeth Vetter fuer die 2/8, die von den von Mannsberg und von Hans Eicher herruehren. 

Damit hatten den Teil des verstorbenen juengeren Berthold Bock seine Kinder geerbt; Rechtsnachfolger des Schultheiss Berchtold Bock, der damals wohl auch nicht mehr lebte, waren je zur Haelfte Heinrich Menckler und Dorothea Bock sowie Gottfried Stammler und Elisabeth Vetter geworden. 

Der Schultheiss hatte aus seiner Ehe mit Margarethe Wiedmann nur den Sohn Berthold und eine Tochter Dorothea(21). Dorothea Bock, die zusammen mit Heinrich Menckler 1483 das eine Viertel an Wendelsheim besitzt, war sicher diese Tochter und wohl auch mit Menckler verheiratet. In Elisabeth Vetter(23) vermute ich die zweite Frau von Schultheiss Berchthold Bock. Dass er nach dem Tode von Margarethe Wiedmann, der schon laengere Zeit vor 1477 erfolgt sein kann, wieder geheiratet, entspraeche nichr nur der damaligen Sitte, sondern ergibt sich auch aus der Urkunde ueber die Stiftung der *St. Andreas-Pfruend* in der Pfarrkirche Wildberg am 16. August 1482: *mit Gunst und Willen seiner Frau und seiner Kinder.*(24) 

              III. 
Wenden wir uns nun wieder der Frage zu, ob der Blaubeurer Vogt Peter Megenhart mit einer Anna Bock, Tochter des juengeren Berthold Bock in Wildberg, verheiratet gewesen sein kann. Diese Frage ist aufgrund des Lehensreverses von Aegidius 1483 zu verneinen. Berthold hatte nur einen Sohn Wolfgang und zwei Toechter, Margarethe und Dorothea, die damals noch jung waren; er hatte aber keine Tochter Anna(25). Interssant ist, dass der gemeinsame Besitz von 1/8 des Dorfes Wendelsheim eine enge Bindung zwischen den Familienmitgliedern begruendete, die es ermoeglicht, die Familie bis in das 16. Jahrhundert weiterzuverfolgen.

Am 19. Mai 1512 stellte Konrad Ochsenbach, Buerger in Nuertingen, wie sich aus spaeteren Urkundgen herausstellt, als Lehenstraeger fuer den Teil an Wendelsheim, der von Hans Amann herruehrt, einen Lehensrevers aus. Am 9. Februar 1540 urkundeten dann Berthold Bock, Buerger in Stuttgart, Mag. Sebastian Ochsenbach, Pfarrer in Ehingen, als Gewalthaber seiner Mutter Margarethe Boeckin, Sixt Sayler, Buerger in Bietigheim, namens seiner Frau Magdalena Boeckin und Konrad Ber, Buerger in Wildberg, namens seiner Frau Dorothea Boeckin, dass sie ihr 1/8 an Wendelsheim, das sie von ihrem Vater und Schwager, dem verstorbenen Berthold Bock der Aeltere (27) geerbt und als Lehen empfangen haben, an Sebastian Waibel, Buerger und Kastkeller in Tuebingen, ihren Vetter und Schwager, verkauft haben. Am 1. Februar 1541 stellte dieser den Lehensrevers fuer die Gueter aus, die von dem verstorbenen Berthold Bock und seinen Erben und Gewalthabern aufgesandt worden sind. 

Nach dem Wortlaut der Urkunde waeren Berthold in Stuttgart und die drei Frauen Geschwister und Kinder des juengerenBerthold Bock in Wildberg gewesen. Tatsaechlich war aber Berthold Bock in Stuttgart(28) ein Sohn des in 1483 genannten Wolfgang Bock(29) und damit ein Enkel des juengeren Berthold in Wildberg. Bei Margarete, verheiratet mit Ochsenbach(30), und Dorothea, verheiratet mit Ber(31), handelt es sich um die 1483 genannten Toechter, und Magdalene, verheiratete Sayler, duerfte eine Schwester von Berchtold Bock in Stuttgart gewesen sein(32). Auch hier findet sich kein Hinweis auf eine Anna, die mit Peter Megenhart verheiratet gewesen sein koennte(33).

                IV.

                Aus vorstehenden Darstellungen sind folgende Schluesse zu ziehen: 

a) In meinem Aufsatz ueber die Blaubeurer Megenhart sind die Angaben, die sich auf Anna Bock als Frau des Vogtes Peter Megenhart beziehen, zu streichen. 

b) In der Ergaenzung Eilers zur Ahnenliste der Fuerstin von Monaco ist die Nr. 24936 mit einem Fragezeichen zu versehen und sind die Nummern 24937 (Anna Maria Bock), 49874 (Berthold Bock), 49875 (Euphrosine Megenhart), 99748 (Berchtold Bock), 99749 (Margarethe Wiedmann), 99750 (Ambrosius Megenhart) usw. zu streichen. 

Zu streichen ist aber auch die Nr. 49880 (Valentin Mayer), was in einer Abhandlung ueber die Cannstatter Familie Mayer noch nachgewiesen werden wird. 

Bemerkungen: 

(3) Nr. 12478 der AL Grace Kelly, Genealogie 1967, Seite 688. Peter Megenhart, *ca. 1505, immatr. in Tuebingen Juni 10, 1521 (von Cannstatt), bacc., Oktober 1522, mag. Juli 1524, Hofmedicus in Stuttgart 1535/37; 1. Februar 1535 bis 6. Oktober 1537 siegelt *der ehrsame und wohlgelehrte* Meister Peter Megenhart, Buerger und des Gerichts in Stuttgart, eine Vielzahl von Stuttgarter Urfehdebriefen (HStA = Hauptstaatsarchiv Stuttgart) A 44), mit dem 6. Oktober 1537 bricht die Reihe unvermittelt ab, so dass man davon ausgehen kann, dass er Ende 1537 gestorben ist. Tatsaechlich lebte er 1545 nicht mehr. Damals steuert *Maister Petter Megenharts Kind* aus 1200 Gulden (HStA A 54a St 156). 1546 stellten die Pfleger von Peter Megenharts Kind einen Revers ueber 50 fl. Aus (Seite 1851 des Rep. Staatsarchiv Stuttgart. Urkunde selbst ist verloren.) Sofern es richtig ist, dass Peters Frau 1561 im Alter von 46 Jahren starb, muesste sie damals in 2. Ehe verheiratet sein, da sie sonst auch in St 1545 erschienen waere. Wunder (Bd. 26 der VOE des Archivs der Stadt Stuttgart) vermutet, dass sie die in der Liste mit 1975 fl veranschlagte Schwester von Bastian King sei. Die Altersangabe koennte aber auch auf eine Tochter des Tuebinger Professors JUD Johannes Koenig, genannt Koenigssattler, hindeuten, *21. September 1515. Das bisher angenommene Heiratsdatum 1529 duerfte kaum richtig sein. Der Sohn Hans Megenhart, Buerger und des Gerichts in Stuttgart, mehrfach Buergermeister, genannt seit 1557, duerfte um 1535 geboren und die Heirat somit um 1533/35 erfolgt sein. (4) Der oft faelschlich als Vater von jung Peter Megenhart genannte, tatsaechlich aber in Blaubeuren nicht nachweisbare Ambrosius Megenhart soll 1456 geboren worden sein. (vgl. Nr. 99800 AL Lau in DBA Bd. ...Eilers dauert die Geburt der Euphrosie verh. mit Bock, Tochter des Ambrosius Megenhart auf um 1440. 

(21) Gabelkover a.a. O. Blatt 1350b schreibt: *1477 wird gedacht Margarethe, Mangold Wiedmanns Tochter, ihres Manes Berthold Bock sowie Bertholds und Dorotheas*. Gemeint ist hier das Testament der Adelheid Rem. Mangold Wiedmanns Witwe vom 23. Maerz 1477, WR 12566), in dem sie erwaehnt, dass sie ausser den als Erben eingesetzten Kindern eine in Wildberg mit Reichhold Bock verheiratet gewesen waere, aber verstorbene Tochter Margarethe gehabt habe, die aus der Ehe mit Bock zwei Kinder, Berchtold und Dorothea, hinterlassen habe. Adelheid Rem vermachte jedem dieser Kinder 100 Pfund Heller. 

(22) Menckler, siehe auch Anmeldung 19, oft auch nur so genannt, zahlte 1499/1505 in Wildberg Umgelt, d.h. er betaetigte sich als Wirt (HStA.A 573 Nr. 1265 ff). Am 2. Juni 1502 hatten Heinrich Mienckler, Conlin Ber (mit einer Bock verheiratet und Gottfried Stammler in Rottenburg, fuer den Bernhard Vetter des Aelteren in Wildberg handelte, gemeinsamen Besitz in Schoenbrunn (A 573, U 7.) Auch dies deutete auf eine Vewandschaft Mencklers mit Bock hin. Besonders deutlich wir die Verwandschaft bei der Jahrzeitstiftung vom 7. Maerz 1498 (WR 14728 - Heinrich Mengler - Buerger in Wirldberg) am St. Sebastian- (St. Maria, Jakob, Andreas, Sebastian, Barbara, Dorothea und Katharina.) Altar in der Kirche Wildberg, zu begehen durch die Inhaber der Kaplanpfruende, die Schultheiss Berthold Bock am 16. August 1482 gestiftet hatte, und begabt mit Guelten, die der Schultheiss am 1. Maerz gekauft hatte. Gedacht werden sollte insbesondere des Stifters Vater, Mutter, Hausfrau und Schwager selig. 

(23) Die Vetter waren eine angesehene Wildberger Familie. 

(24) Am 26. Mai 1471 erlaubte Graf Ulrich ihm, der er mit seiner Frau in etwas Irrung lebt, ihr seine Gueter in Wendelsheim als Wohnsitz zuzuweisen. Diese Erlaubnis war notwendig, weil Wendelsheim nicht auf wuerttemberg., sondern auf oesterr.hohenbergischem Territorium lag. Der Name der Frau wird hier nicht genannt, es koennte also Margarethe Wiedmann oder aber die zweite Frau gewesen sein. 

(25) Nach Eilers soll Anna um 1485, also zu einer Zeit, wo Berthold schon laengst tot war, geboren worden sein. 

(27) Gemeint ist hier nicht der Schultheiss, sondern dessen Sohn der hier im Geensatz zu dem Aussteller der Urkunde als *alt* bezeichnet ist.

(28) Als Bechthold, Berchthold und Bechtlin genannt. Nach dem verlorenen Mannrechtsbrief im Stadtarchiv Stuttgart, ausgestellt Wildberg 22. Januar 1536 war er Sohn vom Wolfgang Bock und Margarethe Gueltlinger (vgl. auch Bernhard, Zentralbehoerde und ihre Beamte, S. 174). Er kam offensichtlich durch Heirat mit einer Witwe nach Stuttgart, da 1553 sein 20 jaehriger Stiefsohn genannt wird. (HStA A 17 Nr. 43). Er war 1541 im Rat und Kastenschreiber, siegelte als Buerger und des Gerichts in Stuttgart, 1545/47 einige Urfehden (HStA A 44), trat dann in den Staatsdienst ein und war von 1547 bis zu seinem Tod 1564 Botenschreiber. Er steuerte 1545 aus 3400 fl. Seine Witwe Anna geb. Winzelhaeuser lebte noch 1570 (vgl. Bernhard a.a.O. und NWDB par.2994) und erhielt 1554 fuer die zum Kirchengut eingezogene St. Andreas-Pfruend, die der Schultheiss Berchtold Bock in Wildberg gestiftet hatte, 200 fl. Entschaedigung. Die Ersatzansprueche hatte er schon seit vor 1541 (Bittschrift, ohne Datum, er, Buerger in Wildberg, also schon vor 1536) auch namens seiner Geschwister geltend gemacht (HStA A 284, Wildberg G.V., Bue 73). 

(29) Wolfgang wird nur 1483 und im Mannrechtsbrief des Sohnes 1536 genannt. Er ist offensichtlich in jungen Jahren gestorben. In der Bittschrift wegen der Pfruend in Wildberg sagte Berchtold Bock, die Lehenschaft der Pfruend sei auf ihn als dem Aeltesten des Geschlechts gekommen. *In seinen vormuendigen Jahren* habe sein Vetter Hans Hess zu Bietigheim die Pfruend verliehen. Aus dem Pfruendlagerbuch von 1535 (HStA H 101 Nr. 2321) ergibt sich, dass dies um 1521 geschehen ist, d.h. dass Wolfgang jedenfalls damals tot war. Am 7. Maerz 1498 war Caspar Bock Kastvogt der Pfruend gewesen (s.Anm. 31). 

(30) Sie war mit Konrad Ochsenbach (von Brackenheim, sapeter kaiserlicher Notar und Kanzler in Nuertingen) verheiratet, der 1512 den Lehensrevers fuer Wendelsheim ausstellte. Am 18. Februar 1483 siegelte er, Buerger in Wildberg, eine Urkunde (WR 14722), 1492 wird er (Conradin O.) als Wirt in Wildberg genannt (HStA A 573 Nr. 1264). Am 16. April 1496 ist er Buerger in Nuertingen und verkauft mit seiner Frau Margarethe Boeckin von Wildberg Guelten an das Kloster Reuthin (A 517 Nr. 61), die Margarethe von ihrem *einen* Berchtold Bock selig ererbt und bisher besessen hatte (d.h. also vom Grossvater, dem Schultheiss.) Da sie den Grossvater direkt beerbt hat, ist zu vermuten, dass dieser den Sohn ueberlebte. 

(31) Am 22. Februar 1497 verkauften Konrad Ber, Buerger in Wildberg, und seine Frau Dorothea Boecklin Guelten aus einem Hof in Bondorf an das Kloster Reuthin (A 517 Nr. 40). Die im Kaufbrief vom 13. Januar 1461 (A 517 Nr. 30) verbriefte Guelt sei samt dem Brief an Dorothea Bock erblich von ihrem lieben *anin* selig Berchtold Bock gekommen. Fuer die Verkaeufer siegelt *ihr lieber Vetter und Schwager* Caspar Bock, Schultheiss und Keller in Wildberg (sowohl Sohn von Hartmann Bock, Vogt in Bulach.) Caspar wird am 7. Maerz 1498 auchals Kastvogt der von Berchtold Bock gestifteten Kaplaneipfruend in Wildberg genanntr, sass spaeter wieder in Bulach. War dort am 3. April 1506 Buergermeister (A 517 Nr. 50). *Conlin Ber* besitzt 1502 gemeinsam mit Menckler und Stammler Gueter (s.o.). Er wird in Wildberg 1500 als Wirt, 1501/32 als Inhaber einer Metzgerbank, 1507/08 als alter Buergermeister und 1524/25 als Buergermeister von der Gemeinde genannt (A 573 Nr. 1264 ff. U.a.). 1535 zinste er aus seinem Steinhaus an der Stadtmauer (HStA H 101 Nr. 2321). 

(32) Im Lagerbuch der St. Andreas-Pfruend in Wildberg heisst es 1535 (HStA H 101 Nr. 2321), die Pfruend sei dem jetzigen Pfruendinhaber vor 14 Jahren von N. Hessen zu Bietigheim *als einem Freund und Pfleger Berchtolden Bocks von Wildberg* (gemeint ist hier der spaeter in Stuttgart ansaessige) verliehen worden. Berchtold Bock sagt in seiner Bittschrift (s.Anml. 28) *in seinen vormuendigen Jahren* habe sein Vetter Hans Hess in Bietigheim selig die Pfruend, deren Lehenschaft an ihn, Berchtold, als dem Aeltesten des Geschlechts gekommen sei, an Heinrich Wencken verliehen. Die verwandschaftlichen Beziehungen zu Bietigkheim und die Tatsache, dass Berchtolds Vormund dort sass, lassen es wahrscheinlich erscheinen, dass sich eine Schwester nach dorthin verheiratet hat. Nach der Bittschrift (vor 1536 hatte Berchtold ja auch Geschwister.) In der Stuttgarter Musterungsliste von 1530 (HStA A 54 1178) wird er selbst als *Bechtold Bock von Bietigheim gefuehrt, d.h. er hat vor seiner Heirat nach Stuttgart in Bietigheim und nicht in Wildberg gewohnt. 

(33) Sollte Peter Megenhart doch mit einer Anna Bock verheiratet gewesen sein, so muesste es sich dabei um eine Tochter von Caspar oder Hartmann Bock gehandelt haben (s.Anm. 31). Dies gilt uebrigens auch fuer die Dorothea Bock aus Wildberg, die Bernhard (Die Zentralbehoerde des Herzogtums Wuerttemberg und ihre Beamte, Reihe B. Band 70, der VOE der Kommission fuer geschichtliche Landkunde in Baden-Wuerttemberg) als Frau von Ulrich Winzelhaeuser in Stuttgart nennt, dessen Toechter Apollonia den Kammerrat Balthasar Moser und Anna den Botenschreiber Berchtold Bock geheiratet haben. 
 

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