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R e g e s t e n
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159.
um 1600. Den M o s e r s c h e n Erben werden
auf Jakobi an Ausgaben für Hauptgueter von der Kellerei Göppingen
verrechnet 150 fl. Rep. Regimentssachen, S. 33.
160.
1601, Sept 4 Gut von Sulz, Johann Kessler und H.(ans) V
a l e n t i n M o s e r unterzeichnen das Generalreskript des
Herzogs Friedrich, die Zollbefreiung der Universität Tübingen
betreffend. Reyscher, Württ. Gesetzssammlung, Bd.
17.1, S. 101 f.
161.
1601, Sept 4 J o h a n n V a l e n t i n
M o s e r unterzeichnet mit andern rentkammerliche Reskripte.
Ständisches Archiv. G. R. 3, 129, 170.
162.
1601, Sept 6 Maria, Witwe des Christoph Breinlin von
Gmünd, jetzt Einwohnerin zu Faurndau, Göppinger Amts, verkauft
Wiesen mit Zutun und Beistand ihrer Obrigkeit, des Göppinger Untervogts
Johann Georg Kugler und Bürgermeisters
D a n i e 1 M o s e r. Orig. Perg. 2 Siegel
des genannten Untervogts und der Stadt Göppingen abg. Rep. Gmünd,
Bd. IV, S. 2543.
163.
1604. B e r n h a r d M o s e r geht 1604 als Forstmeister
nach Kirchheim u. T. K. Staatsarchiv, Manuskr. Nr.136
164.
1604, Juni 1 J o h a n n V a l e n t i n
M o s e r unterzeichnet mit andern rentkammerliche Reskripte.
Ständisches Archiv, G. R. 4, l.
165.
1604/12. J o h a n n V a l e n t i n M o s e
r , fürstlich württembergischer Kammerrat, wohnt im Namen des
Herzogs den
Landeinnehmereirechnungsabhören an. Ständisches
Archiv, Tom. Act. 20, 1, 281 b, 21, 275, 539; 22, 120 b.
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166.
Johann Valentin Moser wirkt als fürstlicher Abgeordneter bei den
Landeinleibungs-, bezw. Steueranlagehandlungen mit.
Staendisches Archiv. Tom. Act. 201,272.
167.
Der neue Ausschuß beschließt, dem J o h a n n
V a l e n t i n M o s e r für seine Dienste bei den Einleibungshandlungen
(Steuerveranlagungen) einen Becher im Wert von 30 fI. zu geben.
Ständisches Archiv, Konventsakten und Tom. Act.
20, 1, 897, 918 b.
168.
H a n s V a l e n t i n M o s e r , fürstlich württ.
Kammerrat, nimmt mit dem Obervogt von Balingen die Huldigung vor (für
den neuen Herzog Johann Friedrich). Kellereirechnung
Tuttlingen von 1607/08.
169.
Gut von Sulz, Martin Ludwig von Remchingen, H a n s
V a l e n t i n M o s e r weisen den Amtsschaffner Franz Müller
zu
Oberkirchen an, dem Oberamtmann die von ihm erbetene Zulage an Naturalien
aus der dortigen Kellerei inskünftig zu
verabfolgen. Rep. Oberkirch, S.29.
170.
Der Herzog von Württemberg nimmt während der Unionsverhandlungen
bei Stättemeister M o s e r in Hall Quartier.
Württ. Jahrb. 1865, S. 309 ff.
171.
B e r n h a r d M o s e r v o n Fi l s e c k
besitzt die von Heinrich Schickard um 1600-1620 wieder aufgebaute Burg
Oberensingen. O.A.B.
Nürtingen, S. 212.
172.
M a r i a M a g d a l e n a , Witwe des Wilhelm M
o s e r , Pflegers in Göppingen, sowie der Untervogt Burghardt in
Göppingen, Pfleger der Witwen und Waisen, verkaufen den Freihof in
Faurndau an den Forstmeister Bernhard Moser in Kirchheim u. T. um 4520
fI. Konzept, Pflegerberichte
Göppingen, Rathausregistratur in Faurndau.
Seite 252
353.
1627. Dr. J o h a n n H e i n r i c h M o s
e r , Pfleger zu Nesselwang, ist von seiten des Bischofs von Augsburg in
der
Subdelegation der Kommission, welche die religiösen Streitigkeiten
in Kaufbeuren regeln und den Katholizismus
wieder einführen soll. Steichele,
Das Bistum Augsburg. Bd. VI, S. 402, 416.
354.
1698 Maerz 9 J o h a n n B a p t i s t
M o s e r stellt als Lehensträger des Herrn v. Rassler an 1/4
des Dorfes Börstingen einen Revers aus. Rep.
Vormals vorderoesterreichische Lehen, S. 642.
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Quellen und Literatur
Die im Text zitierten ungedruckten und gedruckten Quellen sind hier
nicht wiederholt. Vielmehr soll nur über die Art und den
Umfang des benutzten Materials kurze Rechenschaft gegeben werden.
I. Vor allem wurden die Bestaende des K.
Geheimen Haus- und Staatsarchivs in Stuttgart nebst denen des K.
Staatsfilialarchivs in Ludwigsburg benutzt, und zwar nach zwei Hauptgesichtspunkten.
Einmal handelte es sich darum, die
Archivalien zu durchzuforschen, welche sich mit Beamten und Beamtenkategorien
befassen, da ja besonders viele Moser von
Filseck württembergische Staatsdiener gewesen sind. In diesem
Sinne sind u. a. saemtliche Dienerbuecher, sämtliche
Landschreibereirechnungen bis 1520, der ganze Bestand Rais, Folg und
Musterung, sowie Kanzleisachen, von der
Oberhofmarschallamtsregistratur die Büschel 202, 206, 212, 213,
241, 291, 292, 322, 342, 376, 377, 455, 537, 538, 539,
540, 541, 542, 776, 777, 778, 858, 860, 909 durchgesehen worden. Auf
der andern Seite galt es, die Familie möglichst weit
zurueckzuverfolgen, und da führten die aeltesten Spuren nach Stuttgart,
Urach und Herrenberg. Der gesamte Bestand des K.
Staatsarchivs über diese drei Orte und Ämter wurde also durchsucht.
Endlich wurden noch eine große Anzahl sonstiger
Repertorien auf den Namen Moser hindurchgelesen.
II. Nachforschungen ueber die Moser von
Filseck sind in folgenden weiteren Archiven angestellt worden:
K. württ. Archiv des Innern in Ludwigsburg,
K. wuertt. Finanzarchiv in Ludwigsburg,
Staendisches Archiv in Stuttgart,
Stadtarchiv in Stuttgart (in diesem hauptsaechlich die Dienerbuecher),
Gemeinschaftliches Archiv in Schw. Hall,
Stadtarchiv in Ulm,
Stadtirchiv in Eßlingen,
Stadtarchiv in Reutlingen,
Stadtarchiv in Urach,
Rathausregistratur Faurndau,
Grossh. badisches Generallandesarchiv in Karlsruhe,
Grossh. hessisches Staatsarchiv in Darmstadt,
Gräflich Erbachisches Gesamthaus-Archiv in Erbach,
K. bayr. Kriegsarchiv in München,
K. bayr. Kreisarchiv in München,
K. bayr. Kreisarchiv in Wuerzburg,
Archiv des historischen Vereins in Wuerzburg,
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Fuerstlich Oettingen-Wallersteinisches Archiv in Wallerstein,
Stadtarchiv in Straßburg,
K. Staatsarchiv in Dresden,
K. K. Hans-, Hof- und Staatsarchiv in Wien,
Adelsarchiv des K. K. Ministeriums des Innern in Wien,
K. K. Statthaltereiarchiv in Innsbruck,
K. Reichskriegsarchiv in Stockholm,
K. Staatsarchiv in Venedig,
Kriegsarchiv in Venedig.
III. Beträchtliches Quellenmaterial
befindet sich im Besitze von Familienmitgliedern. Wenn für die Genealogie
bis 1750 fast ausschliesslich J. J. Mosers Genealogische Nachrichten l.
und 2. Auflage, sowie dessen Geschlechtsregister zitiert sind, so geschah
dies der Kürze halber; daneben sind aber die im Besitz von Familienmitgliedern
befindlichen genealogischen
Manuskripte zur Vergleichung herangezogen worden, nämlich:
l. die Genealogia Moseriana von 1440-1691 mit 140 genealogischen Tafeln
von Johann Jakob II (39), von 1691 an in 48
Tafeln von verschiedenen Familienangehörigen weitergeführt.
Dieser dicke Quartband ist offenbar eine von Johann Jakob II
für die Balthasarische Linie angefertigte und vermutlich dem Johann
Wilhelm (182) (1) eingehändigte Reinschrift, während ein noch
im Besitz der Valentinischen Linie befindliches Oktavheft, ungebunden und
36 Tabellen enthaltend von 1450 bis 1689, die Anlage (Konzept) zu enthalten
scheint, aber nur bis zum V. Grad der Valentinischen Linie reicht.
2. Mosersche Stammtafel, schematische Darstellung auf Papierrolle, 65
cm hoch und 284 cm lang, ohne Namensunterschrift; die Handschrift ist aber
die bekannte des Johann Jakob III (44). Die Stammtafel ist um 1747 angelegt
und enthält von gleicher Hand Nachträge bis zum Jahre 1770. -
Beide Manuskripte sind ziemlich gleichmäßig und, wie sich aus
der Vergleichung mit amtlichen Familienregistern ergeben hat, zuverlässig
durchgeführt, mit Ausnahme der Eschenauer Linie.
3. Ein gebundenes Schreibheft, von Ludwig (Louis) Moser (276) geschrieben
und auf 66 Seiten die Ahnen seiner Familie in
genauer genealogischer Ausführung samt Stipendiennotizen enthaltend.
Das Heft ist im Besitz des Dr. med. Philipp Schweizer in Dillingen a. d.
Saar, Enkels von Ludwig Moser.
4. Das Louis von Mosersche Manuskript, nach 1871 angelegt, ein ungebundenes
Heft, 24 Ahnentafeln enthaltend, zum
Nachweis von Ansprüchen auf Familienstiftungen. (2)
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(1) Die Elternwappen Johann Wilhelms (Moser und Ehinger)
sind bei Tabelle 99 eingeklebt und von seiner Hand
bezeichnet.
(2) Die unter 1,2 und 4 aufgeführten Manuskripte
sind im Besitz von Pfarrer Paul und Staatsanwalt Ernst Moser von Filseck
(324 und 325).
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5. Familienpapiere im Besitz der Erben des + Staatsrats Moser von Filseck
(314), im vorliegenden Werke nach |_ Quadrangeln zitiert.
6. Die Akten der Frau von Moser in Ulm beziehen sich größtenteils
auf den Eschenauer Prozeß, in dem ja gerade der
genealogische Zusammenhang der verschiedenen Prozeßbeteiligten
eine Hauptrolle spielte. Wie bei allen Prozessen sind die
Parteibehauptungen einseitig und gerade hier, wo keine amtlich beglaubigten
Ausweise der Familienzugehörigkeit vorliegen, mit größter
Vorsicht zu verwenden. Die Stammbäume in diesen Akten sind oft geradezu
gefälscht.
IV. Die Pfarregistraturen sind in ausgedehntem
Maße herangezogen worden. Nur haben sie nicht selten versagt, so
daß sich
Lücken in der Genealogie nicht vermeiden ließen. Ebenso
wurde das Stuttgarter Familienregisteramt benutzt.
V. Eine hervorragende genealogische Quelle
boten die Faberschen Familienstiftungen; zu den gedruckten besitzt die
K.
Universitätsbibliothek in Tuebingen zwei handschriftliche Ergänzungsbände,
die gleichfalls zu Rat gezogen worden sind.
VI. Wertvolles biographisches Material konnte
aus der umfangreichen gedruckten, die württembergische Landesgeschichte
sowie die Genealogie im allgemeinen betreffenden Literatur geschöpft
werden. Erwähnt seien nur die württembergischen
Vierteljahrshefte für Landesgeschichte, die Jahrbuecher für
Statistik und Landeskunde, die Oberamtsbeschreibungen,
Sattlers Geschichte von Württemberg 1757-1783 und die größeren
genealogischen Nachschlagewerke, wie die Gothaischen
Taschenbücher etc. Dazu kommen noch die gedruckten Leichenreden.
Zur Kritik der gesamten Quellen und Literatur sei noch bemerkt, daß
oft nur eine sorgsame Vergleichung der gleichzeitigen
und gleichwertigen Quellen ein sicheres Ergebnis geliefert hat. Nicht
einmal amtliches Material , wie die Kirchenregister,
darf immer als zuverlässig betrachtet werden.
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Erklärung der Abkürzungen.
Wo ein Archiv nicht besonders genannt ist, bezieht sich das Zitat auf
Repertorien, bezw. Archivalien des K. Geb. Haus-
und Staatsarchivs Stuttgart.
Abg. = abgegangen.
Anh. = anhangend.
Aufgedr. = aufgedrueckt.
Camerer, Geneal. Nachrichten = Johann Wilh. Camerers genealogische
Nachrichten von seiner eigenen und einigen mit ihm
näher verwandten Familien, Stuttgart 1843.
Crusius = Martin Crusii Schwaebische Chronik, uebersetzt von Johann
Jacob Moser, Frankfurt 1783. 2 Baende.
Faber, Familienstiftungen = Ferd. Friedr. Faber, Die wuerttembergischen
Familienstiftungen, nebst genealogischen
Nachrichten über die zu denselben berechtigten Familien, Stuttgart
1852-1858.
fl. = Gulden.
G. = geistlich, G. V. = geistliche Verwaltung.
v. Georgii-Georgenau, Dienerbuch = Eberhard Emil v. Georgii-Georgenau,
Fürstlich Württembergisches Dienerbuch vom
IX-XIX Jahrhundert, Stuttgart 1877.
Geschlechtsregister = Moserisches Geschlechtsregister 1779.
Gritzner, Standeserhoehungen = Ad. Max Ferd. Gritzner, Standeserhebungen
und Gnaden-Akte deutscher Landesfürsten
während der letzten 3 Jahrhunderte, Goerlitz 1881.
Heller = Pfund Heller (= 5/7 Gulden = 42 6/7 Kreuzer).
Heß, Chronik = Hess. Chronik von Herrenberg (Manuskript der K.
Landesbibliothek, Cod. hist. fol. 278 a-f).
Heyd = Ludw. Friedr. Heyd, Ulrich, Herzog zu Württemberg, Tuebingen
1841-1844.
Keller, Geneal. Sammlung = L. Keller, genealogische Notizen über
württembergische Familien in alphabetischer
Ordnung (K. Landesbibliothek, Manuskript Q 286, 1-10).
Kl. = Kloster.
J. J. Moser, Geneal. Nachrichten = Johann Jakob Mosers Genealogische
Nachrichten von seiner eigenen und allen von
derselben abstammenden Familien, insoferne sie von der Moserischen
Familie descendiren, und so vil davon in sichere
Erfahrung zu bringen gewesen ist, Stuttgart 1752. -- Dass. 2. Auflage.
Mit einem Anhang, zu was fuer Stipendien vile dieser
Familien berechtigt seien. Tübingen 1756.
OA. = Oberamt.
OA. B. = Oberamtsbeschreibung.
Seite 257
Orig. = Original.
Pap - Papier.
Perg. = Pergament.
Rathausreg. = Rathausregistratur.
Reg. = Regesten.
Rep. = Repertorium.
Roth = Walter Rudolf Roth, Beiträge zur Geschichte der Universität
Tuebingen I. Aus dem Jahr 1519. Tübingen 1867.
? = Schilling. (Das Pfund Heller hat 20 Schilling zu je 12 Heller.)
Staendisches Archiv T. A. = Staendisches Archiv in Stuttgart, Tomus
Actorum..
Subfasz. = Subfaszikel.
Unbegl. = unbeglaubigt.
Urk.-Buch = Urkundenbuch.
W. = weltlich.
Wirt. Urk. Buch = Wirtembergisches Urkundenbuch.
Württ. Jahrb. = Wuerttembergische Jahrbuecher für Statistik
und Landeskunde, herausgegeben vom K. Statistischen
Landesamt.
Württ. Vierteljahrshefte = Württembergische Vierteljahrshefte
für Landesgeschichte, I-XIII 1878-1890, Neue Folge I-XIX
1892-1910.
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