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Seiten 224,225

        R.14.14 o Gustav R e n z

geboren am 4.3. 1868, wurde Rotgerber und betrieb mit seinem älteren Bruder Friedrich das väterliche Geschäft. Er verheiratete sich am 27.1.1898 mit Eugenie Trommer, geb. am 8.7.1872, gest. am 19.4.1941, einer Tochter des Schuhfabrikanten Friedrich Trommer in Tuttlingen (geb. 26.3.1849) und der Barbara, geb. Häßler (7 6.1850-14.11.1914). Er trat 1914 aus der Firma Johs. Renz aus und in das Geschäft seines Schwiegervaters ein, in welchem er Teilhaber wurde und welches ab März 1922 unter dem Namen Trommer & Renz weiterlief. Er starb am 17.12.1934 an den Folgen eines Schlaganfalles.
Die Kinder aus dieser Ehe sind:

l. Gustav Eugen, geb. 2.11.1898, Kaufmann, s.15.18;
2. o Ernst Rudolf, geb. 6.12.1899, Kaufmann, s.15. 19;
3. Eugenie Hedwig, geb. 22.7.1901, verheiratet am 10.2.1922 mit Karl Bertsche (1.4.1894), Inhaber einer Konditorei, späteren Großhandlung K. Bertsche in Tuttlingen. Aus der Ehe stammt ein Kind, Ingeborg, geb. am 15.9.1926;
4. Emma Hilde, geb. am 12.3.1903;
5. Karl Edwin, geb. 28.6.1904, gest. 3.8.1904;
6. Aline, geb. am 20.12.1905;
7. Else, geb. am 13.3.1907, verheiratet mit Eugen Throm von Schwäbisch Hall, in Büdingen;
8. Ernst Otto, geb. 11.12.1908, gest. 10.1.1909;
9. Karl Werner, geb. am 10.1.1913, s.15.20;
10. o Otto Albrecht, geb. am 6.12.1914, s.15.21.

        R 14.15 o Ernst Gottlob R e n z

geboren am 13.11.1869 in Tuttlingen, wurde Bierbrauer und übernahm die Brauerei und Wirtschaft ,,Zum Paradies" in Tuttlingen. Er heiratete am 12.2.1895 die Regine Karoline Friederike Storz, geb. am 2.9.1871, eine Tochter des Georg Jak. Storz, Eisenhandlung (25.1.1841-4. 7.1921) und der Lina geb.Schneckenburger (20.12. 1843 - 8.5.1893). Sie starb am 21.7.1927 und schenkte ihrem Mann, der ihr am 11.9.1942 nachfolgte, 8 Kinder:

1. Emilie Karoline, geb. 17.1.1896;
2. Ernst Richard Hermann, geb.13..7.1898, gest. 19.7.1898;
3. Helene Amanda, geb. 26.10.1900. Sie blieb im elterlichen Hause und führte nach dem Tode der Eltern das Geschäft mit kräftiger Hand weiter;
4. Ernst Paul, geb. 4.5.1903, gest. 16. 6.1906;
5. Else Pauline, geb. 26.4.1905, gest. 2.1.1906;
6. Hilde Sophie, geb. 15.11.1908, vermählte sich am 23.3.1936 mit dem Innen-Architekten Georg Folwaczny in Stuttgart, geb. 20.11.1903 in Königshütte, Sohn des Grubenzimrnerhäuers Theod. F., geb. 14. 4.1872 in Reinschdorf Kreis Cosel O.S. und der Klara geb. Gotzmann, geb. 14.6.1878 in Blechhammer, Krs. Cosel O.S.; der Ehe entsproß ein Sohn Rainer, geb. am 8.1.1942 in Tuttlingen;
7. Alwine Luise, geb. 12.9.1912:
8. Paul Gottlob, geb. am16. 4.1914, s. 15.22.

        R 14. 16 o Hermann R e n z (I)

geb. am 6.8.1873. Er besuchte die Kgl. Technische Hochschule in Stuttgart und studierte dort das Bauingenieurwesen. Nach Abschluß seines Studiums trat er als Reg.-Baumeister in den Dienst der Kaiserlichen Generaldirektion der elsaß-lothringischen Staatseisenbahnen ein und war dort zuerst als Leiter verschiedener Bau- und Betriebsinspektionen in Diedenhofen, Metz, Straßburg und später als Mitglied der Generaldirektion in Straßburg tätig. Nach dem Weltkrieg übersiedelte er nach Stuttgart,
Seiten 226,227
wo er bei der dortigen Württ. Eisenbahndirektion, späteren Reichsbahndirektion den Posten des Betriebsleiters als Abteilungspräsident bis zu seiner Zurruhesetzung im Jahr 1939 bekleidete. Hermann hat sich sehr viel mit Familienforschung beschäftigt und ihr nicht nur den nötigen Auftrieb gegeben, sondern auch neue Wege erschlossen und geebnet und damit den Zusammenhang der Tuttlinger Familie mit der Wiesensteiger Familie festgelegt. Gestorben Stuttgart 15.12.1948. Er verheiratete sich am 4.10.1902 in Tuttlingen mit Eugenie Bilger, geb. am 2.9.1878 in Gottmadingen (Baden), einer Tochter des Brauereibesitzers Albert Bilger und der Marie, geb. Pfitzer. Sie starb am 11. 8.1938 in Stuttgart.
Ans der Ehe entsprossen die Kinder:

l. Hans, geb. am 13.8.1904 in Sablon/Metz, Diplom-Ing., s.15.23;
2. Werner, geb. am 25.7. 1906 in Metz, Dipl. Ing., s.15.24.

        R 15. Karl August Renz (IV)

geb. am 1.5.1888 in Tuttlingen. Er erlernte den Beruf des Rotgerbers und war sowohl im Geschäft seines Vaters wie auch in auswärtigen Betrieben tätig. Seine Militaerpflicht erfuellte er beim Grenadierregiment Königin Olga in Stuttgart und nahm am Welt krieg 1914/18 teil, aus dem er verwundet und mit dem E. K. II ausgezeichnet zurückkehrte. Am 11.10.1919 vermählte er sich mit Emma Martin, geb. am 30.6.1894 in Tuttlingen, einer Tochter des Lederhändlers Friedr. Jak. Martin (2.12. 1864 - 8. 6.1905) und der Katharina geb. Weber, geb. am 23.6.1867, beide in Tuttlingen. Infolge eines Betriebsunfalles, durch den er zwei Finger der rechten Hand verlor, trat er aus dem väterlichen Geschäft aus und betreibt seither selbständig einen Fell- und Häutehandel.
Die Ehe blieb kinderlos.

        R 15.8 o Ernst Richard R e n z

geb. am 29.11.1890 in Tuttlingen, widmete sich nach Abschluß seiner Schulausbildung in Tuttlingen und Reutlingen dem Studium des Bauingenieurwesens an der Technischen Hochschule in Stuttgart, die er im Frühjahr 1912 als Dipl. Ingenieur verließ. Er war daraufhin bei den Reichseisenbahnen in Elsaß-Lothringen in Drulingen und Saarburg tätig. Ab Oktober 1913 leistete er seine Militaerpflicht bei dem Bayr. Eisenbahnbataillon in München, von dem er bei Ausbruch des Weltkriegs im August 1914 ins Feld zog; im Januar 1919 kehrte er als Oberleutnant aus dem Kaukasus zurück. Er trat dann in den Dienst der württ. Staats- eisenbahnen ein, die später in die Deutsche Reichsbahn übergingen. Seine berufliche Tätigkeit führte ihn nach Knittlingen (Württbg.), Weißenfels/Saale (1922), Magdeburg (1924), Hannover (1931), Halberstadt (1934), Saarbrücken (1935), Frankfurt/Oder (1937). Die Staatspruefung (Regierungsbaumeister) hatte er im Frühjahr 1918 in Stuttgart abgelegt. Während des zweiten Weltkriegs war er von der Reichsbahn abgeordnet nach Luxemburg und Paris, dann 1941als Hauptmann bei den Eisenbahntruppen in Serbien, Griechenland und den baltischen Ländern, später wieder im Eisenbahndienst in Minsk, Paris und in Warschau. Lebt z.Z. in Schwäb. Hall.
Am 12.7.1919 verheiratete er sich in Schwäb. Hall mit Frieda Maria Rummel, geb. am 6.12.1892 in Schwäb. Hall, einer Tochter des Kaufmanns Christian Friedrich Rummel in Schwäb. Hall, geb. am 26.7.1853 in Schillingsfürst - er starb am 12.9.1925 in Schwäb. Hall - und der Dorothea Friederike, geb. Leibfried, geb. am 22.1.1859 in Jagstfeld, gest.am 9.2.1945 in Kitzingen a. Main.
Die Kinder aus dieser Ehe sind:

l. Ingeborg Klara, geb. am 8.10.1920 in Knittlingen; die am 9.7.1944 in Frankfurt/Oder mit dem Dipl. Ing. Günter
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Wahl von Kiel vollzogene Ehe wurde am 2.6.1948 rechts kräftig geschieden:
2. Ernst Georg Helmut, geb. am 6.11.1928 in Magdeburg. Er wurde noch im Januar 1945 zum Heeresdienst einberufen, war in den Abwehrkämpfen um Stettin und Berlin eingesetzt und geriet im Mai 1945 in russische Kriegsgefangenschaft, von der er am 30.12.1948 zurückgekehrt ist.

        R 15 Bertha Marie R e n z

geb. am 18. 1.1893. Sie genoß ihre Ausbildung in Wiesbaden und Lausanne und vermählte sich am 4.9.1917 mit Georg Emil Wagenmann, Diplom-Ingenieur, geb. am 10.9. 1888 in Stuttgart als Sohn des Baurats Emil Wagenmann, geb. 27.8.1849 in Stuttgart, gest. 8.7.1918 ebda., und der Auguste geb. Munz, geb. 9.8. 1861 ebda. gest. 28.7.1942 ebda.. Sie wohnten zuerst in Berlin, dann in Obertürkheim und zuletzt auf eigener Scholle in Stuttgart. Der Ehe entsprossen die Kinder

1. Hans-Dieter, geb. am 15.4.1920 in Obertürkheim, studierte nach dem Ende des Krieges, den er als Leutnant der Luftwaffe mitmachte, in Stuttgart Maschinenbau; verheiratet am 4.4.1945 mit Hannelore Dopfer, geb. ebda. 7.11.1920;
2. Marianne, geb. 2.11.1921 in Stuttgart;
3. Jörg Günter, geb. 4.4.1927 ebda.; studiert an der Techn. Hochschule Stuttgart Maschinenbau;
4. Heinz Ulrich, geb. 11.3.1936 ebda.

        R 15. Johanna R e n z

geb. am 16. 8.1894 in Tuttlingen. Sie war erst im elterlichen Haushalt tätig und wahrend des Weltkriegs als aktive Krankenschwester eingesetzt. Am 16. 10.1920 vermählte sie sich in Tuttlingen mit dem Kaufmann Max Wagner aus Reutlingen, geb. am 2.9.1885 ebenda, einem Sohn des Kaufmanns und Weingroßhändlers August Wagner in Reutlingen, geb. 4.10.1848, gest.7.10.1926 in Reutlingen, und der Pauline, geb. Munz, (einerSchwester der Auguste Munz verh. Wagenmann), geb. am 20.11.1856, gest. 10.6.1934 in Reutlingen. Die Ehe blieb kinderlos.

        R 15.9 oEmil R e n z

geboren am 2.11.1897 in Tuttlingen, trat nach beendeter Schulausbildung in das väterliche Geschäft ein und wurde Rotgerber. In den Jahren 1916-1918 nahm er am 1. Weltkrieg teil. Zusammen mit seinem Bruder Wilhelm übernahm er später das väterliche Geschäft August Renz. Am 12.5.1926 verheiratete er sich mit Klara Rieber, einer am 24.9.1901 geb. Tochter des Metzgerei besitzers Adolf Rieber in Tuttlingen (29.9. 1871) und der Sofie Berta geb. Hauser (geb. 7.12.1871 in Tuttlingen).
Die Kinder aus der Ehe sind:

l. Emil Adolf, geb. 28.3.1928 ist im elterlichen Geschäft tätig;
2. Hermann, geb. 18.3.1934 ebda.
3. Gerhard, geb. 8.2.1938 ebda.;
4. Irmgard Christel, geb. 24.12.1940 ebda.

        R15.10 o Hermann R e n z (II)

geb. 1.5.1899 in Tuttlingen, erlernte nach beendeter Schulausbildung den kaufmännischen Beruf und studierte nach dem Weltkrieg, den er als Freiwilliger ab 1917 mitmachte, an der Universität München und der Handelshochschule Frankfurt a. Main Volkswirtschaft. Als Abschluß seiner Studien erwarb er sich das Kaufmannsdiplom; während seiner anschließenden beruflichen Tätigkeit in Frankfurt verfaßte er eine erfolgreiche
Seiten 230,231
Dissertationsschrift als Dr rer. pol. Am 15.9.1922 trat er in die Lederfabrik Knapps & Schwandner in Reutlingen ein und übernahm die Leitung des Unternehmens, in dem er auch Teilhaber wurde. Durch die Einführung kombiniert gegerbter Sportleder sind die Erzeugnisse der Firma unter dem Namen ,,Leonar-Juchten" in ganz Europa bekannt geworden.
Am 6.2.1926 verheiratete er sich mit Gertrud Knapps, geb. am 4.5.1894, einer Tochter des Lederfabrikanten Franz Knapps (21.3.1860 - 9.6. 1921) und der Johanna geb. Wagner (geb.22.9. 1865, gest. 9.2.1945), beide in Reutlingen. Er lebt mit seiner Familie in Reutlingen.
Die Kinder sind:

l. Brigitte Marie Luise, geb. am 9.6.1927 in Reutlingen;
2. Doris Margrit, geb. am 22.5.1930 ebda.
3. Hermann Ulrich, geb. am 18.4.1939 ebda.


        R 15. 11 o Friedrich Wilhelm R e n z

geboren am 14.1.1902 in Tuttlingen, trat ebenfalls in die väterliche Firma August Renz ein und übernahm sie, nachdem er sich vorher in anderen auswärtigen Betrieben im Rheinland und in Schleswig-Holstein umgesehen hatte, zusammen (1938) mit seinem Bruder Emil. Er verheiratete sich am 29.8.1937 mit Lina Martin, geb. am 19.8.1911 als Tochter des Bierbrauereibesitzers (Zum Rappen) Hermann Martin, geb. 3. 5.1871, gest. 13.2.1930, und der Lina geb. Epp, geb. 3.3. 1881; Die Kinder aus der Ehe sind:

l. Marliese, geb. am 12.4.1936 in Tuttlingen.;
2. Manfred, geb. am 14.2.1938 ebda.
3. Ursula, geb. am 29.5.1940 ebda.

        R 15.12 o Erwin Adolf R e n z

geb. am 9.9, 1904 in Tuttlingen, studierte an den technischen Hochschulen in Karlsruhe und Stuttgart Maschinenbau und Elektrotechnik und schloß sein Studium in Stuttgart mit dem Grad des Dipl. Ing. ab.. Nach einigen Jahren praktischer Tätigkeit bei Ueberlandwerken trat er in den Dienst der Aufsichtsbehörde für Energiewirtschaft beim württbg. Innenministerium, bzw. Wirtschaftsministerium ein. Im Herbst 1923, zu Beginn des Studiums, diente er als Zeitfreiwilliger bei der damaligen Reichswehr und im Herbst (Sept./Okt.) 1938 nahm er an dem Feldzug zur Befreiung des Sudetenlandes teil. Im zweiten Weltkrieg war er als Marinebaurat auf der Krim, später in Narvik (Norwegen) und geriet am Kriegsende in französische Kriegsgefangenschaft, aus der er erst im Mai 1947 zurückkehrte. Lebt z.Z. in Öhringen.
Er verheiratete sich am 9.8.1937 in Tuttlingen mit Hilde Braun, geb. am 31.1.1913 in Bonlanden a. Fildern, am selben Tage, an dem seine Eltern das seltene Fest der goldenen Hochzeit und seine Schwiegereltern das Fest der silbernen Hochzeit begehen konnten. Seine Frau ist die Tochter des Oberlehrers Johann Adam Braun, geb. 6. 12.1885 in Wankheim bei Tübingen und der Eva Maria, geb. Dietz, geb. 12.12. 1888 in Stuttgart. Die Kinder aus der Ehe sind:

l. Heinrich Konrad, geb. 6.12.1938 in Stuttgart;
2. Katherina Maria, geb. 11.11.1939 ebda.;
3. Adelheid Elisabeth,. geb. 27.11.1942 ebda.

        R 15.13 o Hermann R e n z (III)

geboren in Tuttlingen am 23.6.1899 als Sohn des Friedrich Renz (S.223), trat nach Beendigung der Schulzeit im Frühjahr 1913 in das elterliche Geschäft ein. An dem Weltkrieg nahm er ab 1.7.1917 zuerst in Heilbronn und Ludwigsburg, dann an derSeiten 230,231
Dissertationsschrift als Dr rer. pol. Am 15.9.1922 trat er in die Lederfabrik Knapps & Schwandner in Reutlingen ein und übernahm die Leitung des Unternehmens, in dem er auch Teilhaber wurde. Durch die Einführung kombiniert gegerbter Sportleder sind die Erzeugnisse der Firma unter dem Namen ,,Leonar-Juchten" in ganz Europa bekannt geworden.
Am 6.2.1926 verheiratete er sich mit Gertrud Knapps, geb. am 4.5.1894, einer Tochter des Lederfabrikanten Franz Knapps (21.3.1860 - 9.6. 1921) und der Johanna geb. Wagner (geb.22.9. 1865, gest. 9.2.1945), beide in Reutlingen. Er lebt mit seiner Familie in Reutlingen.
Die Kinder sind:

l. Brigitte Marie Luise, geb. am 9.6.1927 in Reutlingen;
2. Doris Margrit, geb. am 22.5.1930 ebda.
3. Hermann Ulrich, geb. am 18.4.1939 ebda.


        R 15. 11 o Friedrich Wilhelm R e n z

geboren am 14.1.1902 in Tuttlingen, trat ebenfalls in die väterliche Firma August Renz ein und übernahm sie, nachdem er sich vorher in anderen auswärtigen Betrieben im Rheinland und in Schleswig-Holstein umgesehen hatte, zusammen (1938) mit seinem Bruder Emil. Er verheiratete sich am 29.8.1937 mit Lina Martin, geb. am 19.8.1911 als Tochter des Bierbrauereibesitzers (Zum Rappen) Hermann Martin, geb. 3. 5.1871, gest. 13.2.1930, und der Lina geb. Epp, geb. 3.3. 1881; Die Kinder aus der Ehe sind:

l. Marliese, geb. am 12.4.1936 in Tuttlingen.;
2. Manfred, geb. am 14.2.1938 ebda.
3. Ursula, geb. am 29.5.1940 ebda.

        R 15.12 o Erwin Adolf R e n z

geb. am 9.9, 1904 in Tuttlingen, studierte an den technischen Hochschulen in Karlsruhe und Stuttgart Maschinenbau und Elektrotechnik und schloß sein Studium in Stuttgart mit dem Grad des Dipl. Ing. ab.. Nach einigen Jahren praktischer Tätigkeit bei Ueberlandwerken trat er in den Dienst der Aufsichtsbehörde für Energiewirtschaft beim württbg. Innenministerium, bzw. Wirtschaftsministerium ein. Im Herbst 1923, zu Beginn des Studiums, diente er als Zeitfreiwilliger bei der damaligen Reichswehr und im Herbst (Sept./Okt.) 1938 nahm er an dem Feldzug zur Befreiung des Sudetenlandes teil. Im zweiten Weltkrieg war er als Marinebaurat auf der Krim, später in Narvik (Norwegen) und geriet am Kriegsende in französische Kriegsgefangenschaft, aus der er erst im Mai 1947 zurückkehrte. Lebt z.Z. in Öhringen.
Er verheiratete sich am 9.8.1937 in Tuttlingen mit Hilde Braun, geb. am 31.1.1913 in Bonlanden a. Fildern, am selben Tage, an dem seine Eltern das seltene Fest der goldenen Hochzeit und seine Schwiegereltern das Fest der silbernen Hochzeit begehen konnten. Seine Frau ist die Tochter des Oberlehrers Johann Adam Braun, geb. 6. 12.1885 in Wankheim bei Tübingen und der Eva Maria, geb. Dietz, geb. 12.12. 1888 in Stuttgart. Die Kinder aus der Ehe sind:

l. Heinrich Konrad, geb. 6.12.1938 in Stuttgart;
2. Katherina Maria, geb. 11.11.1939 ebda.;
3. Adelheid Elisabeth,. geb. 27.11.1942 ebda.

        R 15.13 o Hermann R e n z (III)

geboren in Tuttlingen am 23.6.1899 als Sohn des Friedrich Renz (S.223), trat nach Beendigung der Schulzeit im Frühjahr 1913 in das elterliche Geschäft ein. An dem Weltkrieg nahm er ab 1.7.1917 zuerst in Heilbronn und Ludwigsburg, dann an der
Seiten 232,233
Westfront beim Res.-Feld-Art.-Regiment 54 teil. In den Jahren 1920 bis 1923 war er nach einjährigem Besuch der Gerbefachschule in Freiberg in Sachsen in mehreren Lederfabriken in Lauban, Hamburg, Westfalen, Weida und Neumünster als Gesselle und Meister tätig. Ab 1923 war er wieder zu Hause. Am 1.1.1937 übernahm er mit seinem Bruder Walter, letzterer als kaufmännischer Leiter, das elterliche Geschäft der Rotgerberei Johannes Renz, das er im Herbst desselben Jahres wesentlich erweiterte. Die Produktion bestand hauptsächlich in lohgarem Futterleder und Fahlleder aus ausländischer Rohware, während des Krieges auch in Schweinsfahlleder.
Hermann verheiratete sich am 6.8.1940 mit Helene, geb. Tutt lingen 29.11.1913, einer Tochter des Otto Storz, geb. ebda. 19.2.1877 und der Käthe geb. Hilzinger (5.3.1877-27.1.1941 ebda.). Kinder:

Günter, geb. Tuttlingen am 9.1.1943.

        R 15.14 Alfred R e n z

geb. in Tuttlingen am 15.11.1900, erlernte das Handwerk der in Tuttlingen zu großer Blüte gekommenen Instrumentenfabri kation. In den Jahren 1919-1927 war er in verschiedenen Betrieben (Singen a. H., Heidelberg, München, Hamburg, Halle a. S., Leipzig) als Geselle tätig, um sich dann im Frühjahr 1927 endgültig in der Heimat niederzulassen. Seitdem arbeitet er in der AG. für Feinmechanik, wo er die Stelle eines Abteilungsleiters inne hat.
Alfred hat sich am 13.7.1929 mit Ellen Manz verheiratet, geb. Tuttlingen 1.6.1902 Tochter des Hermann Manz (8.7. 1871 bis 12.4.1934) und der Panline geb. Dold (21.6.1872) beide von Tuttlingen.

        R 15.15 Eugen R e n z

geb. Tuttlingen 19.4.1902. Im Anschluß an seine Schulzeit in Tuttlingen besuchte er die Oberrealschule in Reutlingen, wo er das Abitur ablegte. In den Jahren 1921-1924 war er im väterlichen Geschäft als Gerberlehrling tätig, studierte anschließend Volkswirtschaft auf der Handelshochschule in Frankfurt a. M. und legte im Frühjahr 1926 die Prüfung als Diplom-Kaufmann ab. Hierauf wurde er bei der Firrna Rieker & Cie., Schuhfabrik, als Auslandskorrespondent angestellt und im Frühjahr 1928 nach Oslo in die dortige Vertretung entsandt. Einige Jahre später übernahm er das dortige Geschäft auf eigene Rechnung und treibt seither eine Agentur und einen Großhandel in Leder- und Schuhwaren um.
Im Februar 1945, also kurz vor Kriegsende, wurde er nach Crossen/Oder zum Heeresdienst eingezogen und geriet dadurch in jene schweren Kämpfe im Osten. Er kam jedoch wieder nach Oslo zurück und geht heute seiner alten Tätigkeit nach.

        R 15. 16 o Edwin R e n z

geb. Tuttlingen 31.12.1904, trat 1918 nach Beendigung der Schulzeit in das väterliche Geschäft als Gerberlehrling ein. Im Herbst 1923 trat er hier aus und übernahm bei der Schuhfabrik J. Henke & Söhne die Stelle eines Verkaufsreisenden. Im Sommer 1937 machte er sich selbständig, indem er ein in Tuttlingen bestehendes kleines Schuhgeschäft übernahm. Im Frühjahr 1938 erwarb er ein größeres Wohnhaus, das er alsbald in ein modernes Geschäftshaus umbaute, worin er im Dezember 1938 ein neuzeitliches Schuhhaus eröffnete.
Er vermählte sich am 23.9.1933 mit Lina Hosch, geb. ebda. 14.2.1910, Tochter des Georg Hosch, geb. 28.4.1877, und der Sophie geb. Dold (11.11.1877-14.11. 1933).
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Seine Kinder sind:

1. Heidi, geb. Tuttlingen am 1.3.1935;
2. Holger, geb. ebda. am 1.11.1939;
3. Irmgard, geb. ebda. 12.9.1948.

        R 15.17 oWalter R e n z

ist als fünfter Sohn von Friedrich Renz am 4.8.1909 in Tuttlingen geboren. Er trat nach Ablegung der mittleren Reifeprüfung im Frühjahr 1926 bei der Firma Rieker & Co. als kaufmännischer Lehrling ein. Vom 1.1.1931 bis 31. 3.1935 war er bei deren Vertretung in Wien tätig. Hierauf trat er in das elterliche Geschäft ein, das er am 1.1.1937 mit seinem ältesten Bruder Hermann übernahm.
Im Dezember 1940 wurde er zum Heeresdienst eingezogen und machte zuletzt den Rückzug aus der Normandie durch Frankreich, Holland und Belgien bis zum Zusammenbruch im April 1945 mit, wo er dann erst in amerikanische und zwei Monate später in französische Gefangenschaft geriet. Im Sommer 1946 wurde er krankheitshalber in die Heimat entlassen.
Walter hatte sich am 1u. 8.1942 in Berlin-Spandan mit Christa Strube verheiratet, geb. ebda. 25.11. 1921, Tochter des Kaufmanns Otto Strube (21.10.1894) und der Margot, geb. Neusch (14.10.1900). Die beiden Kinder sind:


l. Elke, geb. Tuttlingen am 10.3.1944;
2. Rainer, geb. ebda. am 11.6.1947.

        R 15. 18 Gustav Eugen Re n z

geb. am 2.11.1898 in Tuttlingen, trat nach dem Besuch der Realschule als Kaufmannslehrling in den Betrieb seines Großvaters, die Schuhfabrik Trommer & Sohn, ein, in dem er sich auch fachlich ausbildete. Im Jahre 1937 trat er als Teilhaber in die Firma, jetzt Trommer & Renz, ein und führt sie seither zusammen mit seinem Bruder Rudolf. In den Jahren 1917 und 1918 war er zum Heeresdienst eingezogen und Teilnehmer an dem Feldzug gegen Frankreich.
Am 6.8.1945 vermählte er sich mit Anna Geiger, geboren 9.1.1912, Tochter des Fleisch- und Wurstwarenfabrikanten Joh. Geiger in Gunzenhausen und der Agathe geb. Ellenrieder.

        R 15.19 o Rudolf R e n z

geb. am 6.12.1899 in Tuttlingen. Er besuchte die Realschule ebda. und erlernte ab 1915 im großväterlichen Betrieb, der Schuhfabrik Trommer & Sohn, jetzt Trommer & Renz, den Kaufmannsberuf. Nach dem Weltkrieg, den er ab 1917 in den Feldzügen im Westen mitmachte, war er in den Jahren 1920-22 im Rheinland tätig und baute, zuruckgekehrt, den Absatz und den Verkauf der Erzeugnisse der Firma aus. Ab 1937 als Gesellschafter der Firma führt er diese nun zusammen mit seinem Bruder Gustav. Im zweiten Weltkrieg wurde er 1939 einberufen und wurde 1941 aus Frankreich in die Heimat entlassen.
Er vermählte sich am 16.8.1941 mit Olga Zimmermann, geb. am 24.4.1911 in Löffingen, einer Tochter des Kaufmanns Alfred Zimmermann in Stuttgart und der Olga geb. Maier in Löffingen (Baden).
Aus der Ehe entsprossen die Kinder:

l. Jutta, geb. am 19.3.1943 in Freiburg i. Brsg.;
2. Roland Wolfgang. geb. am 26.1.1946 ebda.

        R 15.20 oWerner Karl R e n z

geboren in Tuttlingen am 10.1.1913 als dritter Sohn des Gustav Renz, studierte nach Abschluß seiner Schulausbildung Rechtswissenschaft an den Universitäten Wien, München und Tübingen, unterbrochen durch Arbeitsdienst und Militärfreiwilligendienst
Seiten 236,237
bei den Gebirgsjägern in Kempten. Nach seinem im Herbst 1936 abgelegten Referendarexamen war er an verschiedenen Plätzen (Amtsgericht Tuttlingen, Oberlandesgericht München und Stuttgart) tätig. Im Sommer 1940 legte er die Assessorprüfung ab und war daraufhin bis Frühjahr 1941 in einem Rechtsanwalt- büro tätig. Im März 1941 wurde er zum Heeresdienst eingezogen und an der Ostfront eingesetzt. Einer im Herbst 194! zugezogenen Verwundung zufolge kam er in die Heimat, wo er in Garmisch Partenkirchen im Mai 1944 Genesung fand. Wieder an der Ostfront, geriet er nach Abschluß der Kämpfe in russische Gefangen- schaft, wo er sich zur Zeit noch befindet.
Im August 1943 vermählte er sich mit Dr. Emmy Huber, geb. 7.5.1912, einer Tochter des im Mai 1944 verstorbenen Georg Huber und der Maria geb. Steinmeier. Aus der Ehe stammt ein Sohn:

Hans Werner, geb. in Tuttlingen. am 18. 8.1944.

        R 15.21 Otto R e n z

der vierte Sohn des Gustav Renz, ist geb. in Tuttlingen am 6.12.1914. Er studierte in den Jahren 1935-1939 Medizin an den Universitäten Freiburg i. Brsg., Königsberg und Heidelberg und wurde im Herbst 1939 zum Heeresdienst einberufen, konnte aber noch im Frühjahr 1940 in Freiburg sein Doktorexamen mit Erfolg ablegen. Er machte die Feldzuge in Frankreich, Serbien, Polen und Rußland mit, zuletzt als Stabsarzt. rm Mai ,945 geriet er in russische Gefangenschaft, aus der er bis jetzt noch nicht zurückgekehrt ist.

        R 15.22 o Paul Gottlob R e n z

geb. am 16.4.1914 in Tuttlingen, erlernte das Handwerk der Feinmechanik und war später bei Siemens & Halske tätig. Er ar aktiver Teilnehmer des Weltkriegs 1939-1945. Seit der Rückkehr aus amerik. Gefangenschaft ist er als Ingenieur bei den Städt. Werken, Abt. Elektrizitätswerk in Tuttlingen tätig.
Am 31.12.1941 vermählte er sich mit Brigitte Schmücker, geb.am 15.9.1909 in Hagen, Westfalen, Tochter des Versicherungsoberinspektors Jos. Aug. Schmücker, geb. Olsberg. Krs. Brilon 3.8.1865 und der Elfriede Sander, geb. Dortmund 12. l. 1876.
Kinder aus der Ehe sind:

l. Jochen Ernst, geb. in Tuttlingen am 29.9.1942;
2. Ursula, geb. ebda. 15.1.1947.

        R15.23 ol Hans R e n z

geb. am 13.8.1904 in Sablon bei Metz, studierte nach abge schlossener Schulausbildung den höheren Maschinenbau an der Technischen Hochschule in Stuttgart, die er mit dem Grad des Dipl.-Ingenieurs verließ. Seine berufliche Tätigkeit führte ihn bald ins Ausland. Er ließ sich endgültig in Schweden (Stockholm) nieder, vermählte sich am 28.7.1936 mit Franziska Lindenthal, geb. 24.11.1913, Tochter des Gustav Lindenthal aus Brünn und seiner Frau Cassie, die in Amerika lebten.
Während des zweiten Weltkriegs trat er von Stockholm aus ebenfalls unter die Waffen. Auf einer Dienstreise begriffen, geriet er am 28.8.1944 bei Martinstein (Kirn), Nahe, in einen Tieffliegerangriff, durch den er schwer verwundet wurde. An dessen Folgen starb er am folgenden Tage. Er liegt auf dem Heldenfriedhof bei Kirn begraben.
Er hinterläßt zwei Söhne:

l. Johann Peter, geb. am 28.11.1939;
2. Allan Gustav, geb. 12.6.1943.
Seiten 238,239


        R 15.24 o Werner R e n z

geb. am 25.7.1906 in Metz, widmete sich dem Studium des Maschinenbaus an der Technischen Hochschule in Stuttgart, wobei er sich auf den Textilmaschinenbau spezialisierte und sich hiezu an der Textilschule in Reutlingen vervollkommnete.
Am 30.12.1938 vermählte er sich mit Margarete Hinderer, geb. am 1.7.1910, einer Tochter des Kaufmanns Karl Hinderer, geb. 29.9. 1868 und der Hedwig geb. Schleicher, geb. 27.3. 1886 in Stuttgart. Er stand ebenfalls als Soldat während des zweiten Weltkriegs im Felde und geriet im Mai 1945 bei Chrudim (Tschechoslowakei) in Gefangenschaft, aus der er bis jetzt noch nicht zurückgekehrt ist.
Seine Kinder sind:

l. Barbara, geb. Stuttgart 27.2.1940;
2. Reiner, geb. ebda. 22. 4.1943.

        R 13. Johann Georg Weinheimer

geb. am 26.12. 1851, war Bierbrauer und Wirt "Zum kleinen Bären", ein Sohn des Großhammerschmieds Johann Weinheimer in Ludwigstal (21.6.1819-11.2.1872) und der Johanna Elisabeth geb. Menger (10.3.1826-10.12.1887). Er heiratete am 22.4.1877 Rosine Elisabeth Renz (Rösle), geb. am 8.8. 1856, Tochter des Johannes Renz und der Anna Marie geb. Storz (S.222). Er starb am 8. 2.1893, seine Frau am 4.8.1928.
Die Kinder sind:

l. Georg, geb. 31.12.1877, gest. 9.8. 1881;
2. Ernst, geb. 26.6.2879, gest. 5.8.1879;
3. Richard, 23.3.1881, gest. 6.10.1881;
4. Pauline, geb. 10.7. 1882, heiratete am 8.9.1908 den Kaufmann Rich. Kienle, geb. 24.7.1881 in Tuttlingen. Der Ehe entsprossen die Kinder:

    Kurt, geb. 6.7.1909,
    Edith, geb. 22.6.1912;

5. Emma, geb. 8.11.1884, heiratete am 23.2.1911 den Kaufmann Andreas Held, geb. 3.7.1885. Die Kinder sind:

    Emma Elisabeth, geb. 7.4.1915,
    Andreas, geb. 10.10.1919,
    Helene Luise, geb. 9.1.1925;

6. Mathilde, geb. 21. 2. 1890, heiratete am 28.8.1919 Gustav Kaufmann, Rotgerbereibesitzer (16.3.1882). Kinder sind:

    Luise Irmgard, geb. am 7.7.1921,
    Gustav Helmut, geb. am 24.10.1925.

        R 13. Adolf Müller

geb. am 13.11.1857, Bierbrauereibesitzer und Wirt,,Zum Gärtle", ein Sohn des Eisenhändlers Heinrich Müller (10.6.1819 bis 25.1.1876) und der Katherina Barbara geb. Martin (4.2.1817 bis 24. l. 1869). Er heiratete am 10.1.1882 Sophie Rent, geb. am 10.1.1859, Tochter des Johannes Renz und der Marie, geb. Storz (S.221). Sie schenkte ihrem Mann 5 Kinder und starb am 10.4. 1888. Er heiratete dann am 4.10.1888 ihre Schwester Emilie Renz, geb. 20.21.1864, gest. 25.1.1937. Er starb am 5.22.1937.
Die Kinder sind, aus der ersten Ehe:

l. Eugenie, geb. am 11.11.1882, heiratete am 6.10.1904 den Gerbereibesitzer Georg Martin, geb. 31.12.1873. Aus dieser Ehe stammen die Kinder:

Willy, geb. 4.6.1906,
Hans, geb. 20.7.1907;

2. Emma, geb. am 18.10.1883, gest. am 6.11.1883;
3. Adolf, geb. am 14.4.1885, wurde Bierbrauer und übernahm den väterlichen Betrieb, heiratete am 6.5.1919 Marie Kaufmann,
Seiten 240,241
geb. am 6.7.1893. Die Kinder aus dieser Ehe sind:

Marie, geb. 6.3.1920,
Adolf Karl, geb. 16.12.1921, gest. 23.6.1924,
Irma Sophie, geb. 7.4.1926;

4. Max, geb. am 10.2.1887, studierte das Bauingenieurwesen, wurde Regierungsbaurat und bei der Reichsbahn Reichsbahnrat, später Abteilungs- und dann Vize-Präsident; war an verschiedenen Orten: Ulm, Osnabrück, Münster, Essen und München tätig. Heiratete am 6.10.1924 Hilde Bilger, geb. am 25.5.1896, Tochter des Bierbrauereibesitzers Albert Bilger in Gottmadingen. Ein Kind aus der Ehe, Hildegard, geb. am 21.8.1921, ist früh verstorben;
5. Paul, geb. am 25.3.1888, wurde Bierbrauer und übernahm den Gärtlekeller (Waldeckrestaurant). Heiratete am 9.5. 1921 Luise Kaufmann (Schwester seiner Schwägerin), geb.14.10.1898. Aus der Ehe stammen die Kinder:

Johanna, geb. 20.7.1922,
Paul, geb. am 12. 3.1925.

Aus der zweiten Ehe:

6. Georgine, geb. am 25.11.1889, heiratete am 12.9.1912 den Eisenbahninspektor Karl Maier, geb. 28.9. 1880in Groß-Deinbach. Kinder sind:

Erwin, geb. am 30.7.1913, Elektro-Ing. bei Maybach,
Helmut, geb. am 1.5.1922;

7. Emilie, geb. am 3.10.1891, gest. am 8.10.1891;
8. Hermann, geb. am 30.1.1893, gest. am 20.2.1893.

Christian Friedrich Pfitzer

der am 27.3.1817 auf dem Hohentwiel bei Singen geboren wurde, heiratete im Mai 1852 die Rosine Magdalene Renz, eine am 26.2.1829 geb. Tochter des Georg Adam Renz und der Rosine Magdalene geb. Renz (S. 206); nach deren Tod heiratete er im Mai 1854 ihre jüngere Schwester Katherina Barbara Renz (geb. am 3. l. 1833, gest. 1901 in Gottmadingen). Er war Domänenpächter auf dem Hohentwiel und hinterließ nach seinem Tode (am 4.9. 1869) die Kinder:

l. Rosina, die sich mit Johannes März von Rickelshausen verheiratete, mit dem sie nach Amerika answanderte, wo sie auch gestorben ist;
2. Marie Luise, geb. Hohentwiel 12.10.1856, vermählte sich in Gottmadingen am 6.8.1876 mit dem Bierbrauereibesitzer Albert Bilger in Gottmadingen, geb. ebda. 26.10. 1845, gest. Konstanz 15.4.1907. Sie ist ebenfalls in Konstanz am 7.4.1927 gestorben;
3. Karl Friedrich, geb. 1857, s. u.;
4. Friederike, geb. 1859, heiratete den Bierbrauer Rudolf Schrott, Wirt *Zum Kreuz* in Singen.

Karl Friedrich Flitzer

geb. 1857, gest. ebda. 26.5.1898. Er war wie sein Vater Domänenpächter auf dem Hohentwiel. Er heiratete am 15. 9.1885 die Marie Luise Renz (Tochter des Johannes Renz und der Anna Maria geb. Storz, S.221), geb. am 9.10.1863. Sie starb auf Hohentwiel am 24.10.1899. In zweiter Ehe am 17.2.1891 heiratete er Bertha Kremm, geb. 31.12.1864, Tochter des Messerschmieds Kaspar Kremm in Tuttlingen und der Anna Marie Magd. Renz ebda. (s.S. 207). Nach dem Tode des Ehegatten zog sie im April 1899 nach Tuttlingen und starb ebda. am 15.2.1935.
Die Kinder aus der Ehe sind:

1. Karl Gustav, geb. am 26.11.1886, wurde Mechaniker und ließ sich in Backnang nieder (Heirat am 11.10.1919);
2. Rosa, geboren am 27.11.1891. Blieb ledig und lebt in Tuttlingen.
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              d) D i e F a m i l i e d e s G e o r g A d a m R e n z (III)


Qc 13. 11 Georg Adam R e n z (III)

als vierter Sohn des Rotgerbers Adam Renz am 24.6.1830 geboren, wurde Tuchmacher und verheiratete sich am 18.10.1860 mit Regina Barbara Martin (13. 7.1840-9.7.1905), einer Tochter des Siebmachers Wilhelm Martin und der Anna Martin geb. Rieß. Er zog 1874 als Spinnrneister nach Friedingen (Donau) und kehrte 1875 wieder nach Tuttlingen zurück. Er starb am 12.12.1875. Aus der Ehe stammen die Kinder:

l. o Georg Albert, geb. am 8.5.1862, Schuhmacher, später Zuschneider, s.14.27;
2. Paul Wilhelm, geb. am 29.6.1863, wurde Musiker und lebte in Muenchen, s.14.18;
3. Anna Maria, geb. am 1.22.1864, gest. am 24.12.2864.

Qc 14.17 o Georg Allen R e n z (1)

geb. in Tuttlingen am 9.5.1862, gest. ebda. 28.12.1946. Er erlernte das Schuhmacherhandwerk und wurde Zuschneider bei der Firma Rieker & Co., wo er über 50 Jahre als Werkmeister bis zu seinem 72. Lebensjahr tätig war. Am 8.1.1885 verheiratete er sich mit Maria Agathe Huber, geb. ebda. 3.1.1864, gest. ebda. 0.8.1935.
Ihre Kinder sind:

l. Georg Albert (II), geb. 9.1.1885; er war als Instrurnentenmacher in der AG. für Feinmechanik tätig. wo er im Lauf der Jahre Lagerverwalter wurde. Am 20.9.2912 verheiratete er sich mit Georgine Teufel, geb. 10.6.1887, gest. 5.7.1935, Tochter des Joh. Teufel, Schuhmacher, in zweiter Ehe mit der Witwe Marie Storz, die am 18.12.1945 gestorben ist;
2. Paul Wilhelm, geb. 16. 11.1885, gest. 18.11.1885;
3. Marie Bertha, geb. 3.10.1886, gest. 18.12.1945; sie hatte sich in erster Ehe am 13.10.1910 mit Jak. Friedr. Martin, Schlosser, verheiratet, geb. 5.11.1882, gest. 3.12.1937; in zweiter Ehe ist sie seit 13.10.1939 mit dem Witwer Ernst Wölfle, Prokurist, geb. 7.7.1885, verheiratet;
4. Paul Wilhelm, geb. 17.12.1887, gest. 7.2.1894;
5. Luise Amalie Reg., geb. 22.2.1890, gest. 19.6.1893;
6. Hermann Julius, geb. 4.10.1891, erlernte ebenfalls das Handwerk des Instrumentenmachers und war als solcher in der AG. für Feinmechanik tätig, wo er sich zum Versandkaufmann emporarbeitete. Er verheiratete sich am 2.8.1920 mit Lina Christine Deuber, geb. in Hausen o. Verena 28.7. 1896 als Tochter des Georg Heinrich Deuber, Schuhmacher, und der Christina Kath. Mauser. Der Ehe entsproß eine Tochter Gertrud Emma, geb. 6.7.1924;
7. Maria Frieda, geb. 29.10.1894, gest. 13.3.1895;
8. Emilie, geb. 14.2.1896, vermaehlte sich 19.8.1922 mit Karl Feucht, Instrumentenmacher, geb. Stuttgart 24.3.2894 alsSohn der Luise Feucht geb. Veit. Der Ehe entstammt eineTochter Elfriede, geb. 7.22.1923;
9. o Paul Willy, geb. 25.9.1897, s.15.25,
10. Elsa Klara, geb. 32.5.1901,vermaehlte sich am 11.3.1927 mit Karl Weh, Zuschneider, geb. 2.9.1911 als Sohn des verst. Aug. Weh, Ladeschaffner und der Sophie geb.Sick;
11. Luise, geb. 27.2.1904, vermählte sich am 11.3.1927 mit Gustav Adolf Kocher, Feinmechaniker, geb. am 1.9.1911 als Sohn des Schuhmachers Joh. Georg Kocher und der Christina geb. Hauser. Ein Sohn Heinz Georg, geb. 1.8.1927 ist der Ehe entsprossen.
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        Qc 14. 18 o Paul Wilhelm R e n z

geb. Tüttlingen 29. 7.1863; er wurde erst Siebmacher und ging im Alter von 17 Jahren nach München, wo er sich der Musik widmete und als Orchestermusiker den ganzen Kontinent bereiste. Er hatte sich in München verheiratet mit Johanna Ruhland, geb. ebda. 23.9.1863, gest. ebda.17.7.1942. Er konnte seinen ihm lieb gewordenen Musikerberuf bis ins hohe Alter ausüben. Sein Heim, das er sich in München erworben hatte, wurde ihm im Jahr 1944 durch Bombeneinwirkung vollständig zerstört. Er lebt seither bei seiner ältesten Tochter Johanna, bei der er seinen Lebensabend verbringt.
Seine Frau schenkte ihm an Kindern:

1. Johanna, geb. München Mai 1887, verh. ebda. mit Jos. Eitelhuber, Hausverwalter, geb. ebda. Juni 1893;
2. Hans, geb. 1888, wurde Schriftsetzer und ist im ersten Weltkrieg 1916 gefallen;
3. Willy, geb. 1889, wurde Schlosser und ist 1909 gestorben;
4. Regina, geb. 1897, wurde Musikerin, gest. 1918;
5. Adam, geb. 1900, wurde ebenfalls Musiker und ist 1930 gestorben

        Qc 15.25 o Paul Willy R e n z

geb. Tuttlingen 25.9.1897; er erlernte den kaufmännischen Beruf und war von 1915 ab bei der Firma Rieker & Co. als Einkäufer tätig bis zum Jahr 1924 mit Ausnahme der Kriegsiahre 1916-1918. Er machte sich dann selbständig und hatte zunächst erste Vertretungen für Firmen der Schuhbranche. Später ging er auf das Versicherungsgewerbe über und betreibt seit 1933 die Bezirksgeschäftsstelle der Württbg. Feuerversicherung AG. mit verschiedenen Haupt- und Nebenagenturen. Er hatte sich am 10.4.1926 vermählt mit Maria Georgine Montigel, geb. 28.10.1900, Tochter des Gotth. Montigel, Bauunternehmer, und der Marie Luise geb. Eyrich. Das einzige Kind ans der Ehe ist

Renate Lore, geb. Tuttlingen 21.5.1929.

e) D i e F a m i l i e d e s J o h a n n K o n r a d R e n z (XII)

Qd 13.12 o Johann Konrad R e n z (XI)

wurde als sechster Sohn des Georg Adam Renz (S. 207) geb. am 19.11.1836, erlernte das Handwerk seines Vaters, verheiratete sich am 3.11.1863 mit Anna Maria Hilzinger, geb. 30.5.1838, Tochter des Rotgerbers Christian Hilzinger und der Anna Magdalena geb. Teufel, sie starb am 18.12. (oder 11.?) 1912. Er hinterließ nach seinem Tode am 20.6.1912 drei von den fuenf Kindern, und zwar:

l. Anna Maria, geb. am 1.9.9. 1868, die sich am 15.5. 1888 mit dem Werkfueherer (Trikotweber) Balthasar Maute verhei ratete. Gest. 8.5.1913;
2.o Gustav Adolf, geb. am 18. 8.1871, ist Kaufmann und Prokurist, s.14.18;
3. Emilie, geb. am 24.8.1874, verheiratet am 8.7.1897 mit dem Zuschneider Johann Martin Storz;
4. Christian Friedrich, geb. 12.10. 1865, gest. 14.12.1865;
5. Sophie Luise, geb. am 1.5.1876, gest. am 5.12.1908

Qd 14.18 o Gustav Adolf R e n z

geb. am 18.8.1871 in Tuttlingen als Sohn des Rotgerbers Joh. Konrad Renz. Er trat nach seiner Schulzeit in die Lehre bei der AG. für Feinmechanik in Tuttlingen (vorm. Jetter & Scheerer)
Seiten 246,247
ein als kaufmännischer Angestellter, übersiedelte Anfang der 90er Jahre nach Neuseeland (Aukland); dort stand er im Dienste der Firma Langguth, Seeger & Co. Anschließend war er mehrere Jahre in Neapel bei dem Fachgeschäft für Krankenhaus- und Ärztebedarf Hugo Petersen. Eine schwere Erkrankung zwang ihn 1896 zur Rückkehr in die Heimat, wo er in seine alte Lehrfirma als Prokurist wieder eintrat. Es oblag ihm da dieWerbung für die Erzeugnisse der Firma. In Erledigung dieser Aufgabe führten ihn ausgedehnte Reisen in das Ausland, zunächst in die romanischen Länder, Italien, Spanien, Portugal, dann auch Schweiz, Griechenland, Türkei und die Balkanstaaten; daran schlossen sich längere Reisen nach Übersee: Nord- und Südafrika; Mittel- und Südamerika, Palästina und Ägypten, Reisen, die sich im Lauf der Jahre wiederholten. Durch eine unbedeutende Schnittwunde am Finger, die er sich an einem neu hergestellten Messer zuzog, erlitt er eine Blutvergiftung, an der er nach kurzer Zeit am 3.7.1932, 18 Uhr starb.
Er hatte sich am 6.9.1901 vermählt mit Marie Luise Kienle, einer am 25.8.1872 geborenen Tochter des Schreinermeisten Karl Gustav Kienle in Tuttlingen und der Marie geb. Müller.
Zwei Kinder stammen aus dieser Ehe:

1. Marie Luise Gertrud, geb. 17.12.1903 in Tuttlingen, sie verheiratete sich 1936 mit Dr. Franz Buechin, Diplom-Kaufmann in Karlsruhe;
2. o Karl Gustav Adolf, geb. am 5.11.1907 ebda, s.15.26

        Qd 15.26 o Karl Gustav Adolf R e n z

als Sohn des Gustav Adolf Renz geb. am 5.11.1907 in Tuttlingen, trat als kaufmännischer Lehrling ebenfalls in die AG. für Feinmechanik im Jahr 1924 ein; nach 2 jähriger Lehrzeit begab er sich ins Ausland, im Jahr 1928 nach Barcelona (Firma Industrias Sanitaris). Nach einjaehrigem Aufenthalt in Paris kehrte er im Herbst 1930 wieder zurück und war von da ab als Reisender bei seiner Lehrfirmä tätig. Er bereiste in regelmäßigen Zeitabständen hauptsächlich die südeuropäischen Staaten: Italien, Spänien, Portugal.
1943 zum Wehrdienst eingezogen, erlitt er während der Ausbildung einen schweren Unfall, der ihn einen 16-monatigen Lazarettaufenthalt kostete. Er war dann später als Dolmetscher in Italien tätig, geriet nach dem Zusammenbruch dort in Gefangenschaft, aus der er im November 1945 entlassen wurde.
Er hat sich im Jahr 1938 verehelicht mit Marta Link, geb. Tuttlingen 22.6.1913, Tochter der Olga Link geb. Teufel.
Die Kinder aus dieser Ehe sind:

l. Karl Adolf, geb. Tuttlingen 20.7.1938;
2.Hermann Helmut, geb. ebda. 10.6.1942;
3. Werner Ulrich, geb. ebda. 8.2.1947, gest. ebda. 14.2.1947.

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