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(transcribed by Ingeborg Brigitte Gastel Lloyd)

Seite 15

dort zornig aufgesucht. Aus seinen, unter schrecklichen Foltern erzwungenen Aussagen wird ihm u.a. vorgeworfen, er habe es durchgesetzt, dass Ulrich gegen die Huttenschen keine *freie* und unbedingte Hilfe vom Landtag erlangen konnte. AUsserdem habe er auf dem Reichstag von Augsburg intriguiert, um Ulrich, *der usserhalb Leibs und Lebens hoeheres und groesseres nit zu verlieren habe als seine fuerstliche Regierung*, entsetzen zu lassen, oder wenigstens ein *Ordnung und Mass deshalben aufzurichten.*

Aehnlich war das Verfahren, aehnlich auch die Bezichtigung der angeblich erstrebten Regierungsaenderungen gegen Vaut. Er soll vor allem die Ehrbarkeit und das Volk gegen Ulrich aufgestachelt haben. Am 11. Dezember wurden beide, Sebastian Breuning und Konrad Vaut, auf dem Stuttgarter Marktplatz hingerichtet. Viel Volks war zugegen. Die einen nahmen fuer, die anderen gegen die Verurteilten Partei. In Armsuenderkleidern wurden sie zwischen Spalieren von Landsknechten mit  Schwertern, Spiessen und grossen Trommeln zum Tode gefuehrt. Ein zeitgenoessischer Dichter (13) schildert das Ereignis u.a. mit den Worten:

*Darauf den bittern Tod gelitten,
Fuern gemeinen Nutz hand sie gestritten,
Darunter waren zween Bidermann,
Da hon ich ganz kein zweyfel dran,
Die mussten lyden Todes nott,
Der ein, der nennt sich Conrad Fot,
Er war ein achtzigjaehrig Mann,
So sagen, die ihn g'sehen han,
Mit Vierteil'n ward er hingericht,
der andere zu dem Schwert verpflicht.*

Das mit den 80 Jahren kann nicht ganz stimmen. Aber dass er weisse Haare hatte, koennte wohl moeglich sein. Dann begann der Proess gegen Konrad Breuning. Dieser gehoerte ebenso wie Sebastian Breuning dem Zwischenregiment an, als Eberhard II. vom Kaiser der Regierung entsetzt worden war. Er wurde auf Hohenurach und dann auf Hohenneuffen fast ein Jahr lang gefangen gehalten, ohne sich verantworten zu duerfen. Auf Befehl Ulrichs wurde er in unmenschlicher Weise gemartert. Er sollte, wie sein Sohn und Nachfolger 1519 der oesterreichischen Regierung berichtet (14), so lange gemartert werden, *bis ihm darueber die Seel ausgehe*. Unter der entsetlichen Folter gestand er, was man haben wollte. Er widerrief aber, sobald er Luft bekam. Im Spaetsommer 1517 wurde auch er auf dem Stuttgarter Marktplatz hingerichtet. Einzig und allein das steinerne Standbild des Grafen Ulrich des Vielgeliebten vom Jahre 1740 -jetzt in der unteren Vorhalle der Landesbibliothek, 

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(13) Wohl Johann Alexander Brassicanus, Professor der schoenen Kuenste in Tuebingen. Siehe Sattler II Seite 141.
(14) Paulus, Sophronizon VI, Heidelberg 1820. (Landesbibliothek Misz.)
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Seite 16

damals am Herrenhaus, mit Blick auf den Marktplatz - ist noch ein uebrig gebliebener Zeuge des traurigen Vorgangs, der Ulrich vollends zu einem Vielgehassten gemacht hat.

Um auf unseren Konrad Vaut zurueckzukommen, habe ich schon erwaehnt, dass die Anklagen sich in der Hauptsache auf seine durch die Folter erpressten Gestaendnisse (*Urgichten*) stuetzen. Noch sind diese Urgichten der drei Voegte im Stuttgarter Staatsarchiv vorhanden. Aber sie befinden sich in einem Zustand, der ihre Verwertung fast ausschliesst: Die Haelfte der Protokolle ist vollstaendig unleserlich! Zum Teil wohl angesichts der jammervoll Gemarterten von der zitternden Hand des Schreibers fluechtig niedergeschrieben. Heyd in seinem *Herzog Ulrich* bietet nur weniges. Ich kann ihn nach Einsichtnahme in die Protokolle in einigem ergaenzen (15). Da heisst es bei Vaut u.a.: *Erkanntnus Conrat Vautt, Vogts zu Cannstatt. Uff den ersten Artikel bekennt er, er habe gerett, da myn gnaediger Herr der von Hutten erstochen, "hat uns der tueffel mit dem narren beschissen", meinen gnaedigen Herrn maynend, er hatt uns aber in ayn spill gebracht, er ist doch kain nutz zu kainem regyrer oder regiment, es thutt auch kein gutt, man komme dann syn ab ... Uff den fuenften Artikel sagt, er habe mit Friedrichen Jegern an dessen secklers Laden am Markt etlich reden gebrucht, in den syn grund und gemutt gewesen sige, das mein gnaediger Herr sollte uss dem regyment kommen, der vogt in hoffnung er sollte by synem ampt plieben, hiedruch sy mer erhoeht und auch zu regierung kommen. Des wills und maynung habe er Friedrichen auch erfunden. Haben auch miteinander gerattgeschlagen wie sy alsower denn vor gewaltig wurden und inen fuergenommen so vil sy gemoecht ander mer zu bewegen irer maynung zu synd wider meinen gnaedigen Hern. Zum sechsten Artikel sagt, er habe mit Bastian Welling by des Becka Hansen Hus am markt byn Laden glicher wiss und wortt gerett, wie vor angezeugt er mit dem Friederichen Jegern gerett habe, wie dass sy moechten zu wegen bringen, das der gemain man nit meines gnaedigen Hern mainung wurde syn ... Er sagt auch, der Stickel und er haben mit ainander gehandlett und sigen baid des gemuts und willens gewest in allweg zu suchen wie mein gnaediger Her sins regiments entsetz wurde und er, vogt, hab das getan uss dem grund und ursachen uff das sy auch zu regieren und zu gewalt komen, er auch by synem ampt blyben oder hoeher zu eeren kommen mecht ... Als myn gnediger Her in Oesterreich gewesen, sagt er, vogt, und ettlich ander mit im, nemlich Caspar Ketzler von Gepingen, Becht von Herrenberg, Braitenstain von Tuewingen, der Burgermeister von Urach, haben vor der cantzly miteinander geredt, es werd ein landttag, alsdann wellten sy uff selbigen landtag praticieren, das myn gnediger Herr syns regiments entwetzt wurde, es geschehe doch durch wen es wellt, den Kaissern, ritterschaft, preplaten oder wie sy es hetten megen erheben und zu wegen bringen ... Er, vogt, bekenndt auch, das er uff vile Landtaegen des willens und der Maynung siye, habe auch andere

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(15) Personalien sind dem Protokoll nicht beigegeben.
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so viel er vermecht an sich gezogen und gehandlet, wie das myn gnediger Her uss dem regiment keme. - Des artickels Jacoben von Kaltentals: Sagt, er wisse witter gar nichts von im, dann da er vom Kaisser kommen, sige er, vogt, zu Hoffen by im und andern edlen zu tisch gesessen, da hab im der Jacob haymlich in das ohr gerompt, der kaisser wer maynem gnedigen Hern gantz ungnedig, die landschaft hette aber einen gnedigen kaisser, und so er allein by im were, weltt er im woll ettwas sagen* usw. usw.

Die Veruteilung der Breuninge und Vauts war ein Akt der Kabinettsjustiz uebelster Art, trotz des angewandten, scheinbar regelrechten Gerichtsverfahrens. Die Zeitgenossen veruteilen fast einstimmig die Art und Weise wie Ulrich verfuhr. *Diese*, sagt Dr. Ohr in seinem Artikel ueber einen Brief Conrad Breunings an den Herzog (16) *wird wohl auch von niemand verteidigt werden koennen, fuer den ueberhaupt noch die Begriffe Recht und Gerechtigkeit existieren.* Selbst ein herzoglich Gesinnter weiss weiter nichts zu sagen als:

    Es ist entweder mir noch dir zu wissen, ob Ihnen recht oder unrecht sey geschehen.
    Ich lass versprechen und verjehen die so Urtail darum haben geseit.
    Ich sprich dasselbig sey mir laid, auf welchen die Schuld stand.
Ulrichs Ausgang ist bekannt. Nachdem seine Missregierung noch eine Zeitlang sich hingezogen hatte, schlug seine Eroberung von Reutlingen dem Fass den Boden aus. Der Schwaebische Bund nahm 1519 das Land mit Waffengewalt in Besitz. Es fiel an den Kaiser Karl V., der seinen Bruder Ferdinand damit belehnte. Ulrich musste das Land seiner Vaeter verlassen. In 15jaehriger Verbannung hat er viel gelernt. Als ein anderer kehrte er 1534 in sein Vaterland zurueck.

Durch sene Untat an Hutten hatte Ulrich sich damals die Ritterschaft entfremdet; durch sein Vorgehen gegen die Breuninge und Vaut hatte er sich bittere Feinde in der Verwandschaft der hingerichteten Raete und in der Ehrbarkeit des Landes geschaffen. Vor allem Konrad Vauts Sohn, der schon oben genannte Dr.jur. Johann Vaut, hatte sich aus Aerger ueber die Hinrichtung seines Vaters und die der einflussreichen Familie damit angetane Schmach ganz an die neue oesterreichische Regierung angeschlossen.

Er spielte als Kaiserlicher Rat und *Mitregent* des Herzogtums Wuerttemberg in der Folge eine grosse Rolle. Zunaechst begegnen wir ihm im Bauernkrieg. Noch am Ostermontag, 17. April 1525, bringt ein Hiobsbote die Nachricht vom Schreckenstag in Weinsberg dem in Stuttgart versammelten Landtag. Dr. Johann Vaut und Lizenziat Koenigsbacher werden schnell nach Ulm gesandt, um Hilfe zu erbitten. Ebenso zum Herzog Ferdinand nach Innsbruck. Nach dem Bauernkrieg gehoerte Vaut zu den Regimentsraeten des Statthalters, des Truchsess Georg von Waldburg. Spaeter erscheint er in der Kommission, die auf der Universitaet Tuebingen nach dem Rechten sehen sollte. Gerne haette man den Dr. Vaut 1529 auf den Reichstag nach Speier geschickt

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(16) Besondere Beilage des Staatsanzeigers 1904, Nr. 15 und 16.
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Seite 18

wo Ulrich seine Wiedereinsetzung betrieb, weil *ihm des Herzogs Fehler am besten bekannt seien.* Der Kaiser schlug es ab. Auch auf dem Reichstag von Augsburg 1530 hatte Ulrich kein Glueck. Neben anderen war Dr. Vaut sehr gegen seine Rehabilitierung. Auf dem Bundestag hatte Vaut das Referat ueber die Hinrichtung des wuerttembergischen Wiedertaeufer-Koenigs, Augustin Bader. (17) Spaeter will Ambrosius Volland in koenigliche Dienste in Wuerttemberg eintreten. Die Raete sind dagegen. Rudolf von Ehingen, Dr. Vaut und die Breuninge klagten Volland an, dass auf sein Anstiften ihre Vaeter und Verwandten um das Leben gekommen und mit dem Schwert gerichtet worden seien, und bitten den Koenig, ihnen nicht zuzumuten, solchen Mann zu einer solchen Stelle vorzuschlagen. Denn erhabe sich kein Gewissen gemacht *als ein Doktror Juris vor dem Schrannengericht zu stehen und ihre Verwandten anzuklagen.* Weil aber Vaut befuerchtete, der franzoesische Gesandte mische sich darein, liess er sich in der Folge zu Verhandlungen mit dem jungen Herzog Christof bereit finden. Herzog Christof, 18 Jahre alt, *suchte einflussreiche Leute bei dem Regiment in Wuerttemberg fuer seine Sache zu gewinnen, naementlich einen derselben, welcher zugleich Bundesrat war, einer der koeniglichen Kommissaere, der bei Ferdinand in grossem Ansehen stand, Dr. Vaut*. Er liess ihn durch eine vertraute Person, den vormaligen Untervogt Werner in Urach, bearbeiten und schrieb ihm dann eigenhaendig, *er moege doch neben anderen oesterreichischen Raeten auf dem Bundestag helfen, handeln und mit anderen Mitregenten in seinem Fuerstentum Wuerttemberg bewirken, dass ihm nicht bloss Tuebingen und Neuffen, sondern das uebrige Fuerstentum Wuerttemberg als sein von Gott erblich Vaterland (doch alles mit Bewilligung und Zulassung seines Herrn Vaters) eingehaendigt und zugestellt werde. Wo das in der Guetigkeit geschehe, verspricht er ihm das Amt eines Kanzlers mit 430 fl., oder geheimen und innerlichen Rats mit 500 fl. Besoldung und will auch seine Kinder, Brueder und Freundschaft bestens bedenken.* Dr. Vaut bearbeitete den v. Nippenburg und Jakob von Bernhauen, und alle wurden, wie Sabina an Dr. Eck berichtet, *ganz gut Christoffels Parthey*. Es kam aber wieder anders. Der franzoesische Gesandte mischte sich auch darain und beschuldigte Dr. Vaut, der sich auf Forderungen Christofs nicht einlassen will, der Rachsuscht wegen seines Vaters. Am 13. Mai 1534 erfocht Ulrich den Sieg bei Lauffen. Die oesterreichischen Regimentsraete (Konrad von Rechberg, Jakob von Bernhausen, Dr. Johann Vaut, Josef Muensinger, zwei Gaisberge, Schuetz) fliegen auf den Asperg. Der letztere wird belagert und erobert. Die Raete erhalten freien Abzug. Schon 1529 hatte sich Vaut mit der Augsburger Patrizierstochter Brigitta Rehlinger verheiratet, nach deren Tod im Jahre 1534 mit der Tochter des Lukas Meuting, Felizitas, der Witwe des Dr. Hans Ungelter.

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(17) Siehe G. Bossert: *Johannes Brenz, der Reformator Wuerttembergs und seine Toleranzideen* in Blaetter fuer Wuerttembergische Kirchengeschichte 1923, Seite 33. Desgl. Bossert: *Augustin Bader* und *Wiedertaeufer*.
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Seite 19

1532 wurde Vaut, oder wie er sich in Augsburg schrieb, Voyt (Voit, Foit), in Anerkennung seiner vielfachen und grossen Verdienste in Krieg und Frieden zusammen mit seinen Bruedern Erhard, Friedrich, Sebastian, Hainrich und Jakob von Koenig Ferdinand in den Adelsstand erhoben. Der Adelsbrief (18) besagt in langatmigen Ausfuehrungen, dass er ausgestellt sei fuer den *ersamen, gelerten vnseren getrewen lieben Johan Voyten, beder Rechten Doctor, unsern Rat und seine Eelichen und leyblichen gebrueder mit namen ... * *Zu einer sondern merung und offenbaren erkanntnus solches Ihres Adenlichen Stands und wirden haben wir Inen Ir Erblichwappen mit namen ain Schiltt darynn von unden bis in die zwei obern hindern und vorder Egg ain gelber oder goldfarber Sparren woelchs unden plaw oder lassurfarb und obertail des Schillts zwischen dem Sparren rot oder lassurfarber und rotter oder rubinfarber hellm degken, dqrauf ain vordertail aines halben Bern seiner natuerlichen farb mit seinen fuessen ueber sich zum klym erschinend, habend an seinem Hals ain gelbs oder golldfarbs hallsspand mit ainem gelben oder goldfarben Ring und rotter ausgeschlagner Zungen So Sy byssher gebraucht und gefuert haben, confirmiert und bestett und den bestimmten Hellm in ainen Turniershellm, darauf ain guldine Coron, daraus entsprichend der Ber allermassen wie obgemelt gnedigklich verkert, geziert und gebessert* usw. Ein zweiter (lateinischer) Adelsbrief, ausgestellt 1540 von Kaiser Karl, bestaetigt die im ersten Brief ausgesprochene Ehrung fuer die Gebrueder Johann und Hainrich, beide J.U.Dr. Ebenso das Wappen. Ob und wie unser Dr. Vaut oder seine Brueder mit der Augsburger bzw. Oberpfalezer Adelsfamilie *Voit von Berg* sich verbunden haben, steht dahin. Eigene Kinder scheint Dr. Johann Vaut nicht gehabt zu haben. (19) Er starb 1549.

Von 1568 bis zu seinem Tod, 1588, war ein Erhard Voit, *geboren in Cannstatt 1543, aus adeligem Geschlecht*, Abt des Chorherrnstifts Kremsmuenster (20). Im Archiv Kremsmuenster finden sich weiter viele Briefe des Hans Jakob Fugger an einen Konrad Voit, Agent und Erzieher des Karl Fugger, wahrscheinlich ein Bruder Erhards.

Im Mannesstamm ist die Vautsche Familie laengst erloschen. Aber in der weiblichen Linie bluehte und blueht sie, wie wir oben gehoert haben, in einer grossen Anzahl von schwaebischen Familien fort. Ueber die familiengeschichtliche

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(18) Im frueheren Adelsarchiv Wien. Abschrift im Besitz des Verfassers.
(19) 1541 hat in Augsburg Hochzeit Herr Johann Voytt, Doktor der Arznei, mit Brigitta Reglingerin, Herrn Doktor Rehlingers Tochter. Sein Wappen ist das gleiche wie das des kaiserlichen Rats. (Siebmacher, Ausgestorbener Bayrischer Adel, III, Seite 123) - 1567 wird von Kaiser Maximilian II. ein Johann Voyt in den Adelsstand erhoben und ihm gestattet, *sich von seinem Sitz Perg* zu nennen. (Voit v. Berg gab es aber schon viel frueher!) Wappen = Mann mit Streitkolben hinter einer Mauer.
(20) Mitteilung von Pfarrer Schwarz (Kirchentellinsfurt) und Archivar Dr. Abeleis (Kremsmuenster).
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Bedeutung der Muetter schreibt Ludwig Finckh (21) u.a. *Wir haben inzwischen erkannt, dass das Blut in den Frauen gerade so dick ist wie in den Maennern; sie tragen das Erbgut in sich weiter nur in anderen Namen und zaehlen vererbunswissenschaftlich voll ... Den Muettern danken wir; denn obwohl sie ihren Namen aufgeben und hinter dem Manne zuruecktreten in den Schatten seines Standes, Berufes und Namens, tragen sie ihr Erbgut unvermittelt in ihre Kinder.*

Muetterlicherseits stammt vor andern, wie schon zu Anfang erwaehnt, Schiller (22) von dem Schultheissen von Zuffenhausen ab. Dessen Tochter, Margarete, war, wie oben berichtet, verheiratet mit Joss (Josua) Vogler, Vogt in Cannstatt. Ihre Tochter, Dorothea, mit Johannes Brassicanus, Praezeptor (nicht Professor wie sein Sohn Joh. Alexander!) in Tuebingen. Seine Tochter,, Dorothea, mit Albert Zorn, Gewoelbsverwalter in Stuttgart. Ihre Tochter, Maria, verheiratete sich mit Johan Dannenritter, Gerichtsverwandter in Stuttgart. Ihre Tochter, Juliane, am 9. Januar 1602 mit Johann Uschalk, geistlichem Verwalter in Marbach. Sein Sohn war Johann Friedrich Uschalk, Schultheiss in Pleidelsheim; dessen Sohn: Johann Melchior Uschalk, gleichfalls Schultheiss in Pleidelsheim (+1707). Seine Tochter, Anna Elisabeth, verheiratete sich mit Johann Kodweiss in Marbach (1666-1745). Sein Sohn, Georg Friedrich Kodweiss, Baecker in Marbach (1698-1771) war Schillers Grossvater muetterlicherseits. Von dieser Abstammung Schillers von Vaut (Zuffenhausen) schrieb Bibliotheksrat Dr. Mueller (Jena) (23): *Es waere damit auch fuer Schiller, dessen bisher ermittelte Ahnen auffallend abseits stehen, der Zusammenhang und die Verwandschaft aller Wuerttemberger, Schwaben und Franken untereinander nachgewiesen; eine ganz ausserordentlich grosse Zahl Wuerttemberger koennte gemeinschaftliche Ahnen mit Schiller nachweisen.*

U.a. stammen von Johann Vaut bzw. Konrad Vaut weiter ab Zweige der Familien (24): Andler, Andreae, Breitschwert, Baer, Binder, Bechler, Bonz, Cramer (s.u.), Eckhard-Worms, Egen, Ergenzinger, Essich, Faber, Finck (s.u.), Gerok (siebenmal, s.u.) Haecker (zweimal, s.u.), Harprecht, Hauff (s.u.), Haug, Heerbrand, Heintzeler-Hoelder (s.u.)m Hoelderlin (s.u.), Hohenloch, Jaeger, Jenisch, Keller, Koenig, Kugler, Lauxmann (s.u.), Lotter, Maerklin, Meyding (s.u.)

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(21) Schwaebischer Merkur vom 15. September 1926.
(22) Nach den Feststellungen von Professor Essich (Heilbronn), H.W. Rath (Ludwigsburg), Dr.Hans Mueller (Jena), Pfarrer Fr. Schwarz (Kirchentellinsfurt).
(23) Auf der Faehrte nachden Ahnen Schillers.* (Familiengeschichtliche Blaetter 1929, Heft 6).
(24) Nach Faber, Lotter, Professor Max Cramer, Professor A. Essich, Hanns Wolfgang Rath, Pfarrer Rentschler u.s.
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Seite 21

Moegling, Moerike (s.u.), Moser, MuellerCalw (s.u.), Murthum (s.u.), Neuffer, Oetinger, Orth, Pelargus, Renz, Reuss, Salzer, Sattler, Seybold,Schelling, Schmid, von Schmoller (s.u.), Scholl (s.u.), Sechel, Siegel, Speidel, Sperl, Stickel, Thumm, Trumpp, Uhland (viermal, s.u.), Vischer (dreimal, s.u.), Vogler, Wagner-Calw, Waiblinger (zweimal, s.u.), Winter, Woelfing, Zellerund viele, viele andere.

Der Raum verbietet hier ausfuehrlichere Ahnenreihen und Verbindungslinien zu Vaut. Sie sind den betreffenden Familien zum Teil schon bekannt. Neue koennen durch die in den Blaettern fuer Wuerttembergische Familienkunde (25) genannten Forscher aufgefunden und aufgestellt werden. Gewiss stammen bei genauerem Zusehen und Nachforschen noch viele unserer verehrten Leser von Vaut (26) ab. Nur wenige Proben der Abstammung von dem Zuffenhauser Schultheissen und dem Cannstatter Vogt moegen hier in alphabetischer Reihenfolge Platz finden. Ich verdanke manche davon der freundlichen Mithilfe und Beratung des Herrn H.W. Rath (Ludwigsburg).

Cramer-Heilbronn:

1. Jo. Vaut; Konrad V.; Katharine oo Leonhard Breitschwert; Veit B.; Veit B.; Praxedis oo Wilh. Christ. Faber, Oberrat und Konsistorialdirektor; M. Georg Friedrich F., Spezial in Markgroeningen; Sabina Cordula oo Jeremias Laux, Spezial in Markgroeningen; Friedrich L., Pfarrer in Schuetzingen; Helene oo Heinrich Zeller, Pfarrer in Sulzbach a.M.; Gottlob Z., Amtmann in Muehlhausen a.N.; Christian Z., Oberschulrat in Markgroeningen; Antonie oo Max Cramer, Professor in Heilbronn.

2. Jo. Vaut; Erhard V.; Barbara oo Joh. Stickel; Burkhard St.; Margarete oo Marcell Ramminger, Vogt in Beilstein; Burckhard R., Klosterhofmeister in Pfullingen; Anna Maria oo Joh. Valentin Moser; Joh. Jak. Moser, Rentkammersekretaer; Joh.. Jak. Moser II.; Expeditionsrat; Eberhard Friedr. M., Regierungsrat; Christian Friedrich M., Garnisonsprediger; Friederike oo Gottlob Zeller (siehe oben).

Dehlinger:

Jo. Vaut; Konrad V.; Sabina oo 1519 Georg Essich, Vogt zu Wildbad; Joh. Konrad E. Schultheiss zu Rutesheim; Katharina oo Hans Imlin, Schultheiss; Hans Konrad I., Schultheiss in Sersheim; Agnes oo Jak. Siber, Buergermeister in Gross-Sachesenheim; Anna Barbara oo Joh. Konrad Renz, Klosterhofmeister in Rechentshofen; Georg Christof R., Kuefer, Gerichtsverwandter in Besigheim; Joh. Konrad R., Buergermeister; Marie Dorothea oo Joh. Georg Fakler, Klostermueller in 

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(25) Organ des Vereins fuer Wuerttembergische Familienkunde. Geschaeftsstelle: Stuttgart, Werastrasse 109.
(26) Der Geschaeftsfuehrer des *Vereins fuer Wuerttembergische Familienkunde*, Herr K. Ad. Emil Mueller, Stuttgart, Werastrasse 109, schrieb mir u.a. *Vaut ist uebrigens einer von denen, die in den Ahnentafeln von *halb Wuerttemberg* vorkommen.
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Seite 21

Lichtenstern; Rosine Barbara oo Benjamin Nikolai, Apotheker; Christine Friederike oo Gottfried Oehler; Rosine Barbara oo Carl Friedrich Dehlinger.

Dolmetsch:

Jo. Vaut; Konrad V.; Katharina oo Leonhard Breitschwert, Vogt in Boeblingen; Veit B., Vogt in Backnang; Veit B., Geheimer Rat in Stuttgart; Anna Agnes oo Martin Neuffer, Professor Juris in Tuebingen; Anna Maria oo Joh. Christof Harpprecht, Hofgerichtsadvokat in Tuebingen; Maria Benedicta oo Joh. Jak. Kerner, Pfarrer in Weil im Schoenbuch; Christiane Margarete oo Joh. Adolf Held, Ochsenwirt in Sindelfingen; Rebekka oo Jakob Fr. Stitz, Rosenwirt in Stuttgart; Juliane Johanna oo Joh. Konrad Ludwig Dolmetsch, Baeckermeister in Stuttgart; Zacharias Jakob D., Baeckerobermeister; Jakob Ulrich D., Baeckermeister und Weinwirt in Stuttgart; Zacharias Heinrich D., Baeckermeister und Weinwirt; Heinrich D., Oberbaurat (+1908).

Essich-Heilbronn:

Jo. Vaut; Margarete oo Joss Vogler; Dorothea oo Johannes Brassicanus; Dorothea oo Albert Zorn, Gewoelbverwalter; Maria oo Joh. Dannenritter in Stuttgart; Juliane oo 
Joh. Uschalk, Geistlicher Verwalter in Marbach; Johann Ludwig U., Apotheker in Marbach; M. Joh. Bernhard U., Diakonus in Bulach; Agnes Justine Salome oo Johann Martin Auer, Schuhmacher und Richter in Bulach; Christian Ludwig U., ebenso; Benigna oo Georg Friedrich Essich, Metzger (Grossvater von A. Essich = Heilbronn).

Ludwig Finck-Gaienhofen:

Konrad Vaut; Sabina oo Georg Essich, Vogt in Wildbad; Bartholomaeus (?)(27) E., Vogt in Bulach; Johann E., Buergermeister in Bulach, Jakob E., Buergermeister in Bulach; Elisabeth oo Johan Georg Keppler, Kronenwirt in Calw; Georg Friedrich K., Kronenwirt in Calw; Johann Friedrich K., Teinach; Katharina Margarete oo Johann Jakob Zahn, Zuckerbaecker; Friedrich Z., Calw; Marie Elisabeth oo Jakob Michael Finckh; Heinrike oo Jakob Heinrich Goeppinger; Elisabeth Wilhelmine oo Jakob Finckh; Rudolf F.; Ludwig F.

Karl Gerok:

1. Jo. Vaut; Johannes V. in Cannstatt; Johann Konrad V., Senator in Stuttgart; Agnes oo Andreas Bayer, Professor Juris in Tuebingen; David B., Kammergerichtsassessor in Speyer; Philipp Jakob B., Hofgerichtsadvokat in Tuebingen; Ferdinand Wolfgang B., ebenso; Anna Maria oo Georg Gottfried Dapp, Praelat in Bebenhausen; Luise Friederike Regine oo Christof Friedrich Gerok, Pfarrer in Ofterdingen; Christof Friedrich G., Praelat in Ludwigsburg; D. Karl G., Praelat und Oberhofprediger in Stuttgart.

2. Jo. Vaut; Konrad V.; Katharine oo Leonhard Breitschwert; Veit B.; Veit B., Oberrat in Stuttgart; Praxedis oo Wilhelm Christian Faber; Johann Christof F., Rentkammerexpeditor; Cordula Praxedis oo Johann Daniel Hoffmann

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(27) Unter Vorbehalt des zu der Sabina-Frage auf Seite 7 bemerkten.
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Seite 23

Landschaftsassessor in Stuttgart; Johann Daniel H., ebenso; Christine Dorothea oo Gottlob Friedrich Faber, Oberamtmann in Nuertingen; Friederike Luise Cordula oo Johann Ludwig Lenz, Dekan in Duerrmenz; Charlotte Christiane oo Christof Friedrich Gerok (siehe oben).

Haecker: 

1. Jo. Vaut; Erhard V.; Barbara oo Johann Stickel, Buergermeister in Stuttgart; Burckhard St., Kammerrat; Johann St., Keller in Hohenasperg; Anna Magdalena oo 
M. Eberhard Speidel, Pfarrer in Gerstetten; M. Friedrich Benjamin Sp., Pfarrer in Ilsfeld; Wilhelm Friedrich Sp., Kirchenratskammerrat; Wilhelm Friedrich Sp., Rentkammer-Expeditionsrat; Rosine oo Victor Keller, Stadtschreiber in Goeppingen; Charlotte oo Valentin Schuebler, Bergrat; Julie oo Ludwig Haecker, Technologe; Walter H. (+1927).

2. Jo. Vaut; Margarete oo Joss Vogler; Margarete oo Konrad Hohenloch; Margarete oo Dr.med. Georg Renz; Esther oo Dr.jur. Sechel; Appolonia oo Hans Georg Kugler, Stadtschreiber in Weilderstadt; Marie Barbara oo Zacharias Bechler, Geistlicher Verwalter in Weinsberg; Regine oo Johann Michael Oetinger, Schultheiss in Suelzbach; Johann Christof Oe., Geistlicher Verwalter in Grossbottwar; Johann Christof Oe., Schadtschreiber in Goeppingen (Vater des Theosophen); Christiane Dorothea oo Georg Adam Dertinger, Stadtschreiber in Goeppingen; Johanna Elisabeth oo Wilhelm Friedrich Speidel (siehe oben).

Wilhelm Hauff:

Jo. Vaut; Konrad V.; Katharine oo Leonhard Breitschwert; Veit B.; Veit B., Oberrat; Praxedis oo Wilh. Christian Faber; Sebastian Friedrich F., Physikus in Urach; Sebastian Friedrich F., Vogt in Herrenberg; Gottlieb Friedrich F., Leibmedikus in Neuenstadt; Christine Margarete oo Johann Wolfgang Hauff, Landschaftskonsulent in Stuttgart; August Friedrich H., Geheimratssekretaer in Stuttgart; Wilhelm H.

Heintzeler-Hoelder:

Erhard Vaut; Barbara oo Johann Stickel; Burkhard St.; Margarete oo Marcell Ramminger, Generalfaktor in Heidenheim; Burkhard R., Klosterhofmeister in Pfullingen; Anna Maria oo Johann Valentin Moser, Rentkammer-Expeditionsrat; Johann Jakob M., Rentkammersekretaer; Johann Valentin M., Expeditionsrat; Anna Rosine oo Moritz David Harpprecht, Reichskammergerichtsassessor; Christiane Elisabeth oo Friedrich Wendel Hummel, Bedenhauser Pfleger in Tuebingen; Rosine Dorothea oo Gottlieb Lang, Klosterverwalter in Bebenhausen; Elisabeth Eberhardine oo Carl Ferdinand Hoelder, Klosterverwalter in Stuttgart; Julius v. H., Staatsminister, Schwester Emma oo August Heintzeler, Kanzleirat, Emil v.H., Oberstudienrat; Otto H., Oberregierungsrat.

Friedrich Hoelderlin:

Bis Cornelius Keller siehe Moerike; Maria Magdalena oo Johann Caspar Sutor, Pfarrer in Altdorf bei Boeblingen; Johann Friedrich S., Rektor der lateinischen Schule in Esslingen;

Seite 24

M. Johann Wolfgang S., Dekan in Lauffen a.N.; Johanna Rosine oo Johann Andreas Heyn, Pfarrer in Cleebronn; Johanna Christiane oo Heinrich Friedrich Hoelderlin, Klosterhofmeister in Lauffen; Friedrich H.

Meyding-Lauxmann:

Jo. Vaut, Schultheiss in Zuffenhausen; Konrad V., Vogt in Cannstatt; Katharina oo Leonhard Breitschwert, Vogt in Boeblingen; Leonhard B., Amtmann in Merklingen; Marie Salome oo Paul Heerbrand, Landschreibereiverwalter; M. Johann Bernhard H.; Maria Jakobina oo Johannes Schmid, Expeditionsrat; Maria Jakobina oo Johann Jakob Vischer, Dr.jur., Oberrat und Tutelarratspraesident; Philip Jakob V., Expeditionsrat; Philip Jakob V., Hofrat und Schlossverwalter in Winnental; Marie Luise oo Johann Georg Boebel, Praezeptor in Stuttgart; Wilhelmine oo M. Ernst Meyding, Pfarrer in Hoepfigheim, Neidlingen, Loechgau; Pauline oo Richard Lauxmann, Stadtpfarrer in Stuttgart; Richard L., Stadtpfarrer in Zuffenhausen.

Eduard Moerike:

Jo. Vaut; Konrad V.; Margarete oo Johann Koenig; Barbara oo Balthasar Moser; Wilhelm M., Adelbergischer Pfleger in Goeppingen; Anna Maria oo Cornelius Keller, Vogt in Herrenberg; Georg Heinrich K., Professor der Theologie in Tuebingen; Ann Maria oo Christian Beyer, Ratskonsulent in Esslingen; Johann Adam B.; Christian Friedrich B., Pfarrer in Grafenberg; Charlotte oo Karl Friedrich Moerike, Dr.med. in Ludwigsburg; Eduar M.;

Mueller-Calw:

1. Jo. Vaut; Konrad V.; Katharine oo Leonhard Breitschwert; Veit B., Vogt in Backnang, Veit B., Geheimer Rat; Anna Agnes oo Dr. Martin Neuffer, Professor in Tuebingen; Joachim Ludwig N., Klosteramtmann in Pfullingen; Justina Barbara oo M. Georg Christof Seybold, Pfarrer in Haefner-Neuhausen; David Christof S., Stadtschreiber in Brackenheim; Wilhelm Gottlob S., Kaufmann in Calw; Therese Amalie oo Dr. Karl Friedrich Mueller, Oberamtsarzt in Calw; Adolf M., Fabrikant in Reutlingen; K. Ad. Emil Mueller, Verlagsbuchhaendler in Stuttgart.

2. Jo. Vaut; Konrad V.; Margarete oo Johann Koenig, Zahlmeister; Barbara oo Balthasar von Moser, Kammerrat; Apollonia oo Johann Wilhelm Egen, Apotheker in Stuttgart; Johann Balthasar E., Apotheker; Johann Heinrich E., Medikus und Apotheker; Anna Felicitas oo Ludwig Friedrich Wagner, Kaufmann in Calw; Ludwig Friedrich W., Kompanie- und Gerichtsverwandter in Calw; Ernst Friedrich W., Kompanieverwandter; Johanna Sabina oo Christoph Martin Doertenbach, Kompanieverwandter; Johanna Sabina oo Wilhelm Gottlob Seybold (siehe oben).

Murthum:

Jo. Vaut; Konrad V.; Katharine oo Leonhard Breitschwert; Veit B.; Veit B.; Anna Agnes oo Martin Neuffer; Anna Maria oo Johann Christof Harpprecht, Hofgerichtsadvokat in Tuebingen; Maria Benedicta oo M. Jakob Johann Kerner, Pfarrer in Weil im Schoenbuch;

Seite 25

Christina Margarete oo Johann Adolf Held, Metzger in Sindelfingen; Johann Adolf H., Ochsenwirt in Sindelfingen; Wilhelm Heinrich H., Rotgerbermeister; Christiane Margarete oo Johann Friedrich Bach, Buerger und Bauer in Sindelfingen; Wilhelm Karoline oo Adolf Murthum, Oberrechnungsrat in Esslingen; Adolf M., Dr.med.

Friedrich Wilhelm von Schelling:

Jo. Vaut; Konrad V.; Katharine oo Leonhard Breitschwert; Veit B.; Veit B.; Praxedis oo Wilhelm Christian Faber; Georg Friedrich F., Dekan in Markgroeningen; Sabina Cordula oo M. Jeremias Laux, Dekan in Markgroeningen; Susanna Agathe oo M. Ludwig David Cless, Pfarrer in Schuetzingen; M. Wilhelm Jeremias C., Stadtpfarrer zu St. Leonhard in Stuttgart; Gottliebin Marie oo Josef Friedrich Schelling, Praelat in Murrhardt; Friedrich Wilhelm von Schelling.

Schlack-Greiss:

Jo. Vaut = v. Plieningen; Margarete oo Joss Vogler; Thomas V.; Chilian V.; Dr.jur. Professor in Tuebingen; Margarete oo Johann Kielmann v. Kielmannseck, Geheimrat; Christine oo Johann Georg Sattler, Kammerrat und Landschreiberei-Verwalter; Johann Georg S., Oberratskanzlist; Agnes Christine oo Johann Georg Greiss, Stadtschreiber in Dornstetten; Johann Georg G., Stadtschreiber in Sulz; Johann Friedrich G., Amtmann in Wachbach; Albrecht Gottlieb G., Gerichtsnotar in Oehringen; Hermann Gottfried G., Polizeiamtmann in Gmuend; Hermine oo Otto Schlack, Bankdirektor; Hans Schlack, Dr.med., Schwester: Margarete oo Richard Lauxmann, Dr.jur. Postdirektor.

Gustav von Schmoller:

Jo. Vaut; Konrad V.; Margarete oo Johann Koenig; Barbara oo Balthasar IV. Moser; Apollonia oo Johann Wilhelm Egen; Johann Blathasar E.; Johann Heinrich E.; Anna Felizitas oo Ludwig Friedrich Wagner, Kaufmann in Calw; Ludwig Friedrich W.; Ernst Friedrich W.; Ernst Friedrich W.; Kompanieverwandter, des Rats und Buergermeister in Calw; Christina Sibylla oo Dr.med. Karl Friedrich Gaertner in Calw; Maria Therese oo David Friedrich Ludwig Schmoller, Kameralverwalter in Heilbronn; Gustav von Schmoller, Professor der Staatswissenschaften in Berlin (+1917).

Reinhold Scholl:

1. Jo. Vaut; Konrad V.; Katharine oo Leonhard Breitschwert; Veit B.; Leonhard B.; Anna oo Jakob Korn; Anna Margarethe oo Jakob Essich; Anna Maria oo Johann Konrad Zeller; Anna Beate oo Wolfgang Wilhelm Scholl, Stadtpfarrer in Brackenheim; Johann Andreas Sch., Kaufmann in Brackenheim, Vaihingen; Andreas Christoph Sch.; Pfarrer in Pflummern, Denkendorf; Heinrich Friedrich Sch., Pfarrer in Poltringen, Reusten, Ruit; Gottfried Heinrich Sch., Pfarrer in Haubersbronn, Beutelsbach; Traugott Ferdinand Sch., Gymnasialprofessor in Stuttgart; Walther Sch., Domaenenassessor in 

Seite 26

Langenburg; Reinhold Scholl.

2. Jo. Vaut; Margarete oo Joss Vogler; Thomas V.; Chilian V. I.; Chilian V. II; Margarete oo Johann Kielmann von Kielmannseck; Anna Maria oo Matheus Hiller; Anna Maria oo Johann Christoph Wagner; Maria Margarete oo Philipp Heinrich Woelfing; Christoph Friedrich W.; Philipp Heinrich W.; Johann Friedrich W.; Henriette Dorothea oo Gottfried Heinrich Scholl (s.o.)

Schulz (Lotter): 

Bis Johann Uschalk, Schultheiss in Pleidelsheim, siehe Schiller; Hans Adam U., Ochsenwirt in Pleidelsheim; Johann Melchior U., ebenso: Anna Elisabet oo Christian Ludwig Eckhardt, Kaufmann in Pleidelsheim; Christian Melchior E., ebenso; Johann Christian Ludwig E., Kaufmann in Ludwigsburg; Luise Eckhardt oo Georg Friedrich Schulz, Kaufmann in Stuttgart; (Johanna Marie Eckhardt oo Carl Lotter, Kaufmann in Stuttgart; Carl Lotter, Gemeinderat;) Friedrich Georg Schulz, Bankier in Stuttgart; Walter Schulz.

Ludwig Uhland:

Jo. Vaut, Konrad V.; Katharina oo Leonhard Breitschwert; Veit B.; Veit B., Oberrat; Anna Agnes oo Dr. Martin Neuffer, Professor Juris in Tuebingen; Anna Maria oo Johann Christoph Harpprecht, Hofgerichtsadvokat in Tuebingen; Moriz David H., Kammergerichtsassessor in Wetzlar; Juliane Rosine oo Johannes Zeller, Praelat in Koenigsbronn; Rosine Elisabeth oo Jakob Samuel Hoser, Universitaetssekretaer in Tuebingen; Rosine Elisabeth oo Johann Friedrich Uhland, Universitaetssekretaer in Tuebingen; Ludwig Uhland.

Friedrich Theodor Vischer:

Bis Johann Jakob Fischer siehe Meyding-Lauxmann. Dann: Christian Friedrich Vischer, Dekan in Wildberg; Stephan Ludwig V., Expeditionsrat in Stuttgart; Christoph Friedrich Benjamin V., Helfer in Ludwigsburg; Friedrich Theodor Vischer, der Aesthetiker.

Wilhelm Waiblinger:

Jo. Vaut; Margarete oo Joss Vogler; Margarete oo Conrad Hohenloch; Anna Margarete oo Georg Renz, Dr.med. in Pforzheim; Samuel R., Adelbergischer Pfleger in Waiblingen; Georg R., ebenso; Johann Erhard R., Vogt in Schorndorf; Anna Margarete oo Johann Ulrich Schweickher, Stadtschreiber in Stuttgart; Christiane Magdalene oo Johann Friedrich Pfitz, Landschaftseinnehmer; Clara Christiane oo Leonhard Heinrich Jahn, Notar in Stuttgart; Christiane Margarete oo Amandus Guenzler, Advokat in Stuttgart; Christiane Justina oo Friedrich Wilhelm Kohler, Pfarrer in Ebersbach; Christiane Luise oo Johann Friedrich Waiblinger, Regierungsrevisor in Reutlingen; Wilhelm Waiblinger.

Seite 27

Ulrich von Hutten schreibt: *Eine Zierde ist zwar das Alter des Geschlechts, aber eigentlich doch nur eine Aufforderung, den Ahnen aehnlich zu werden. Die Tugend ist der Masstab des rechten Adels.* Als ein aufrechter Mann in schwerer Zeit lebt Konrad Vaut, der Vogt von Cannstatt, im Gedaechtnis der Nachwelt fort. Er ist zugleich, wie sein Vater, der Schultheiss von Zuffenhausen, ein schwaebischer Ahnherr, dessen nicht nur seine zahlreichen Nachkommen, sondern auch alle Freunde der wuerttembergischen Landes- und Familiengeschichte gerne gedenken. In seiner Iphigenie sagt Goethe:

Wohl dem, der seiner Vaeter gern gedenkt,
Der froh von ihren Taten, ihrer Groesse,
Den Hoerer unterhaelt und still sich freuend
Ans Ende dieser schoenen Reihe sich geschlossen sieht!

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Namensverzeichnis
(Die Ziffern bezeichnen die Seitenzahlen)



Ander 20, Andreae 20, Angster 6, Auer 22

Bach 25, Bader 18, Balmar 5, Baer 20, Bayer 6,22, Bechler 20,23, Becht 16, Bernhausen, von 18, Besserer 9, Beyer 24, Binder 20, Boebel 24, Bonz 6,20, Braitenstein 16, Brassicanus 6,15,20,22, Breitschwert 7,20,21,22,23,24,25, 26, Brenz 18, Breuning 1,11,14,15,17,18, Buob 7

Christoph, Herzog 18, Cless 25, Cramer 20,21

Dannenritter 20,22, Dapp 22, Dehlinger 21,22, Dertinger 23, Dolmetsch 22, Doertenbach 24, Dreher 6,7

Eberhard im Bart, Graf 2,3,5, Eberhard I., Herzog 5,11,12, Eberhard II., Herzog 12,13, Echterdingen, von 4,7,8, Eck 18, Eckhard(t) 20,26, Egen 20,24,25, Ehingen, von 18, Enker 12, Ergenzinger 20, Essich 7,20,21,22,25

Faber 7,20,21,22,23,25, Fakler 21, Faut, Fauth, Fautt 2,5,8, Ferdinand, Koenig 8,17,18,19, Finck 20,22, Fockt, Fogt 2, Foit 19, Fot, Foet 2,15, Fout 2, Fugger 19, Fuht 2

Gaisberg 8, Gaertner 25, Gerok 1,20,22,23, Goeppinger 22, Greiss 25, Guenzler 26

Haecker 20,23, Harpprecht 20,22,23,24,26, Hauff 1,20,23, Haug 20, Haeusler 7, Heerbrand 7,20,24, Heintzeler 20,23, Held 22,25, Hermann 6, Heyn 24, Hiller 26, Hipp 7, Hoffmann 22, Hohenloch 6,20,23,26, Hoelder 20,23, Hoelderlin 1,20,23,24, Hoser 26, Hummel 23, Hutten, von 13,14,15,16,17,27

Seite 29

Jaeger 20, John 26, Jeger 16, Jenisch 20, Jmlin 21

Kaechelin 6, Kaltental, von 17, Karl V, Kaiser 7,17, Keller 7,20,23,24, Kessler 16, Kielmann von Kielmannseck 25,26, Kodweiss 20, Koehl 6, Kohler 26, Koenig 8,20,24,25, Koenigsbach(er) 6,17, Korn 7,25, Kugler 20,23, Kungspach 6, Kuerner 6, Kurrer 6

Lamparter 14, Lang 23, Laux 21,25, Lauxmann 20,24,25,26, Leininger 6, Lenz 23, Loeffler 6, Lotter 20,26, Ludwig, Herzog 9

Maerklin 20, Maximilian, Kaiser 12,19, Meiderlen 6, Meuting 18, Meyding 20,24,26, Moegling 20, Moerike 1,21,23,24, Moser 4,8,21,23,24,25, Mueller 21,24, Muenchingen, von 4,5, Muensinger 18, Murthum 21,24,25

Neuffer 7,21,22,24,26, Nikolai 22, Nippenburg, von 18

Oehler 22, Orth 21, Oetinger 21,23

Pelargus 21, Pfat (Faut) 8, Pfitz 26, Phrygion 9, Plieningen (Bliningen), von 1,4,5,25, Plieninger 4

Ramminger 21,23, Rathgeb 6, Rechberg, von 18, Rehlinger 18,19, Renz 6,21,23,26, Reuss 21, Riekh 9

Sabina, Herzogin von Bayern 10,13,18, Salzer 21, Sattler 8,11,21,25, Schelling 1,21,25, Schiller 1,20,26, Schlack 25, Schmid 6,21,24, Schmoller, von 1,21,25, Scholl 21,26, Schropp 7, Schuebler 23, Schulz 26, Schuetz 8,18, Schweikhardt 6, Schweikher 26, Sechel 21,23, Seybold 21,24, Siber 21, Sickingen, von 13, Siegel 3,21, Spaet, von 13, Speidel 21,23, Sperl 21, Stehelin 7, Stickel 5,7,14,16,21,23, Stitz 22, Stock 4, Stockmayer 4, Suntheim 10, Sutor 23

Thumm 21, Trautwein 6, Trinkler 12, Trumpp 21

Uhland 1,21,26, Ulrich, Graf 3,15, Ulrich, Herzog 7,8,10,12,13,14,15,17,18, Umgelter 19, Uschalk 20,22,26

Vaut(t) 1,2,3,4,5,7,8,11,12,13,14,15,16,17,18,19,20-27, Vaut, von 8,16, Vauth 3, Vischer 1,4,5,11,21,24,26, Vogt 2, Voit, Voyt(t) 2,5,8,19, Voit von Berg 19, Volland 9,14,18, Vot, Vott 2,3,6,11, Voutt 2,8

Wagner 21,24,26, Waiblinger 21,26, Waldburg, Truchsess von 17, Weinmann, Winmann 3,6, Wekherlin 6, Welling 16, Werner 18, Wertz 11, Wilhelm, Herzog von Bayern 13, Winter 21, Wolf 11, Woelfing 21,26

Zahn 22, Zeller 21,25,26, Zipffel 3, Zorn 20,22

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(Vergleiche dazu auch das Namensverzeichnis der Bayer-Stiftung bei *Faber, Die Wuerttembergischen Familienstiftungen*)

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